Die "Tridentinische" Messe

Aufbruch oder Rückschritt?

Michael Kunzler (Autor)

Kartoniert, 04. November 2010

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  • 3. Auflage
  • 126 Seiten
  • ISBN: 978-3-89710-410-5

Zum Inhalt

Seit dem Sommer 2007 hat Papst Benedikt XVI. die Feier der „alten“ Messe nach dem Messbuch von 1962 allgemein wieder zugelassen. Dieses Messbuch beruht mit wenigen Veränderungen auf dem Messbuch, das 1570 im Auftrag des Konzils von Trient herausgegeben wurde. Zum Teil massiv wollen verschiedene Gruppen heute zurück zur „tridentinischen Liturgie“, weil viele meinen, nur sie könne "schön" und würdig gefeiert werden. Aber was bedeutet überhaupt die "Tridentinische Liturgie"? Wenn ein Priester mit dem Rücken zur Gemeinde am Altar steht und lateinisch singt und betet, ist das schon die "alte Messe" von früher? Wie ist es zu dieser Form der Messfeier gekommen? Weshalb wurde sie einer Liturgiereform unterzogen? Wie unterscheiden sich die beiden Messformen voneinander, und ist eine Wertung der einen wie der anderen Form möglich? Auch die Einheit der Kirche spielt hier eine große Rolle: Finden die von der katholischen Kirche abgespaltenen Christen der Lefebvre-Bewegung zurück zur Einheit der Kirche? Oder gilt das Gegenteil, dass altrituelle Priesterbruderschaften und Gemeinschaften zwar nominell in der Gemeinschaft der katholischen Kirche stehen, dennoch aber durch ihre Abgrenzung von der erneuerten Liturgie diese Einheit in Frage stellen oder gar bedrohen?

Vorurteilsfreie Information soll in den zehn Kapiteln gegeben werden: Zur Geschichte, zum Begriff des Ritus, zum historischen Wachstum der Eucharistiefeier, zur liturgischen Sprache, zur Stellung des Priesters am Altar, zu kritischen Anfragen an die erneuerte Liturgie und an die bedrohte oder bereits zerbrochene Einheit der Kirche.