Der Architekt Heinrich Stiegemann und seine Kirchbauten im Erzbistum Paderborn

Christian Sauerbier

Gebunden, 08. September 2021

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  • 1. Auflage
  • ca. 180 Seiten, 21 x 29 cm
  • ISBN: 978-3-89710-897-4

Zum Inhalt

„Ein Architekt wird nie ein Abgebrühter und Ausgekochter werden dürfen.“ Was der Architekt Heinrich Stiegemann 1971 in einem Brief an den Paderborner Diözesanbaumeister Josef Rüenauver fordert, hat er in seinem eigenen Schaffen stets beherzigt: die Offenheit für neue Formen und Materialen und die bauliche Umsetzung der liturgischen Erfordernisse im Einklang mit den Wünschen der Bauherren bzw. der Gemeinden.

Die Studie zum Architekten Heinrich Stiegemann, zu dessen größten Aufgaben die Gesamtrestaurierung des St. Patrokli-Doms in Soest in den 70er-Jahren und die grundlegende Restaurierung des Paderborner Doms gehörten, richtet den Fokus auf seine Kirchenbauten im Erzbistum Paderborn in den Jahren 1950–1970. Auf der Grundlage der schriftlichen und baulichen Quellen werden wiederkehrende und innovative Elemente seiner Bauwerke herausgearbeitet. Anhand von drei aussagekräftigen Beispielen, St. Christophorus in Warstein-Hirschberg, Heilig Kreuz in Warstein-Belecke und Heilige Familie in Meschede-Wehrstapel-Heinrichsthal, lassen sich Besonderheiten sowie eine mögliche stilistische Entwicklung der Sakralbauten aufzeigen. Gefragt wird schließlich nach dem Stellenwert, den Heinrich Stiegemanns Arbeiten innerhalb des katholischen Kirchenbaus im Erzbistum einnehmen, und ob von ihnen sogar ein Einfluss auf das sakrale Baugeschehen in dieser Region ausging. Ein Werkverzeichnis und eine Karte mit allen Sakralbauten runden den Band ab.