Willkommen im Blog des Bonifatius Verlags


24.02.2017: Hartwig Trinn stellt neues Buch vor

"Entscheidungen wollen getroffen werden"

Entscheidungen am Krankenbett können für alle Beteiligten mit durchaus weitreichenden Folgen verbunden sein: Patientinnen und Patienten müssen in Untersuchungen und Behandlungen einwilligen, Angehörige stehen häufig vor der Frage, was denn jemand wünschen würde, der sich selbst nicht mehr äußern kann, und auch Ärzte und Pflegende müssen ihr Handeln hinterfragen und sich am Wohl und Willen des Patienten orientieren. Immer geht es um die Herausforderung, aus den richtigen Gründen die richtige Entscheidung zu treffen.

In seinem neuen Buch "Entscheidungen am Krankenbett" hat sich der Krankenhausseelsorger Hartwig Trinn mit diesen und anderen Fragen auseinandergesetzt. Er zeigt Wege auf, um zu individuellen Antworten zu gelangen. Dabei geht es Trinn nicht darum, Lösungen vorzugeben. Vielmehr sensibilisiert er für die Vielschichtigkeit der Themen und ermutigt zugleich, sich dennoch an eine konkrete Entscheidung heranzuwagen. „Dieses Buch möchte Mut machen“, schreibt er einleitend und fügt hinzu „Zögerlichkeit und Nicht-Entscheiden verschlimmern Situationen mehr, als dass sie nützen, nein, Entscheidungen wollen getroffen werden.“

Der Theologe Trinn verantwortet seit 2009 die Gesamtleitung Seelsorge und Ethik in der St. Elisabeth Gruppe (Katholische Kliniken Rhein-Ruhr), nebenbei engagiert er sich als Trainer für Ethik im Gesundheitswesen.

Erschienen ist der Titel in der Reihe "3 x 7 Zusagen des Glaubens", das zu unterschiedlichen Themen jeweils für drei Wochen – eben drei mal sieben Tage – Impulse zur Reflexion setzen möchte. Das Buch wird am Montag, den 6. März 2017 im St. Anna Hospital in Herne offiziell vorgestellt.

06.02.2017: Prof. Dr. Wolfgang Thönissen zu Gast beim 5. Engelthaler Gespräch

"Reformation als Geschenk und Herausforderung für die Ökumene"

Am Mittwoch, den 17. Mai 2017 ist Prof. Dr. Wolfgang Thönissen, leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik Paderborn und Bonifatius-Autor, zu Gast beim 5. Engelthaler Gespräch in der Abtei Kloster Engelthal.

Mit den Engelthaler Gesprächen stellen wir uns den An- und Herausforderungen der Zeit. Die Abtei steht in der Tradition der Klöster als Stätte der Bildung und Kultur und als Ort geistlicher Prägung. Um diesen Ort auch künftigen Generationen lebendig zu erhalten, fördern wir den Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion. (Auszug aus der Webseite www.abtei-kloster-engelthal.de)

Die beiden Moderatoren Alexander Kähler, PHOENIX TV, und Co-Moderator PD Dr. habil. Alexander Nawar, Ökumeneferent des Bistums Mainz wollen diesmal über das Thema "Reformation als Geschenk und Herausforderung" sprechen. Als weiterer Gast ist Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck Kassel, eingeladen. Das Gespäch beginnt um 18:30 Uhr.

13.01.2017: Claudia Nieser spricht die Morgenandacht im Deutschlandfunk

"Den Tag mit einer kurzen religiösen Besinnung beginnen"

Unsere Autorin Claudia Nieser aus Paderborn spricht in der Woche vom 16. bis 21. Januar 2017 die Morgenandacht im Rundfunk.

Zu hören ist sie von Montag bis Samstag immer zwischen 6.35 und 6.40 Uhr in den Programmen des Deutschlandradios (Deutschlandfunk und Deutschlandradio). Die Beiträge zum Nachhören finden Sie gesammelt in der Mediathek des Deutschlandradios oder nachfolgende auf den Seiten der "Katholischen Hörfunkarbeit" zum Nachlesen:

09.01.2017: Klaus Prömpers hält Vortrag in Autobahnkirche Wittlich

"Amerika hat gewählt. Was nun, Europa?"

Am Samstag, den 14. Januar um 18 Uhr spricht der Bonifatius-Autor (Buch "So geht Frieden") und langjährige ZDF-Mitarbeiter Klaus Prömpers im Rahmen der Samstagabendgespräche in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul über die Auswirkungen der US-Wahl.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

15.12.2016: Erwin Grosche liest in der Bonifatius Buchhandlung Paderborn

Das Beste zum Jahresschluss

Erwin Grosche wird zwischen den Jahren noch einmal seinen Bestseller „Wie ich mit Gott eine Matratze kaufte“ in der Paderstadt vorstellen.

"Das konnte man ja nicht ahnen. Gregor, ein etwas verträumter Zeitgenosse auf der Suche nach etwas Neuem, hängt am schwarzen Brett im Supermarkt einen Zettel auf: "Gott und die Welt. Lass uns darüber sprechen!" Und wer meldet sich als erster? Gott! Und er will nicht nur reden, er zieht gleich bei Gregor ein. Was tun? Das Naheliegende natürlich: erst einmal eine Matratze kaufen." (Klappentext)

Die Leseshow - mit viel Musik untermalt Grosche mit Kurzfilmen aus seiner Heimatstadt, die von den Glocken bei Klingenthal, der Wohlfühlstraße, Broers Currywurst und natürlich dem Apfelkuchen von Herrn Weyher handeln.

Wo? In unserer Buchhandlung am Kamp (Liboristraße 1, 33098 Paderborn)
Wann? 29.12.2016 um 18:30 Uhr

"Wie ich mit Gott eine Matratze kaufte" im Shop ansehen.

06.12.2016: Neues Büchlein von Wolfgang Gies erklärt Kindern Weihnachten. Und Erwachsenen gleich mit.

"Weihnachten in Deutschland - Wie und warum wir Weihnachten feiern"

Immer wenn das Jahr zu Ende geht, verändert sich das Land – für die Augen und stimmungsmäßig: Weihnachten!

Aber warum feiern wir das eigentlich? Und warum so, wie wir es tun? Angesichts der vielen Menschen, die im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen sind, gibt es einen gewissen Erklärungsbedarf, vielleicht auch für diejenigen, die schon immer hier wohnen.

Das Buch richtet sich an Kinder vom 3. bis zum 6. Schuljahr, es erklärt ihnen Aspekte von Weihnachten: Advent, Weihnachtsbaum, Weihnachts­lieder etc. Es umfasst Bastel- und Spielideen, die den Schülerinnen und Schülern helfen sollen, mit ihren neuen Mitschülern dieses Fest zu entdecken.

Staffelpreise: ab 10 Expl. € 4,50, ab 20 Expl. € 3,90, ab 50 Expl. € 3,40
wird in der Rechnung berücksichtigt, die der Sendung beiliegt. Falls Sie vor einer Bestellung Fragen haben, melden Sie ich gerne unter 05251-153171 oder verlag@bonifatius.de bei uns.

"Weihnachten in Deutschland" im Shop ansehen.

10.11.2016: Josef Holtkotte stellt sein neues Buch vor

"Nie aufhören zu leben"

Im Rahmen des Bundesfachausschusses "Kirche mitgestalten" berichtete Bundespräses Josef Holtkotte ausführlich von seiner jahrelangen Brieffreundschaft zu einer Ordensfrau, die als gebürtige Deutsche einen Großteil Ihres Lebens in den USA gelebt hat. Ein weiterer Reder war Franz Müntefering, dem Holtkotte das Buch im Rahmen der Veranstaltung auch überreichte.

(Text: www.kolping.de)

"Bundespräses Josef Holtkotte berichtete ausführlich von seiner jahrelangen Brieffreundschaft mit der 2009 im Alter von 90 Jahren verstorbenen Ordensfrau Sr. Consuelo Fissler OP, die als gebürtige Deutsche den größten Teil ihres Lebens in den USA verbracht hat und dort unter anderem als Krankenhausseelsorgerin tätig war. Für sie sei das bewusste (Er-)Leben des sogenannten 'Diminishment' Handlungsmaxime in jeder Lebensphase gewesen. Die englische Vokabel bedeute übersetzt 'Geringerwerden' und klinge zunächst wenig ermutigend, doch Sr. Consuelo sah darin eine große Chance für die zukünftige Betrachtung des Lebensweges. „Diminishment' solle nie als unveränderlicher passiver Prozess, sondern als bewusst und aktiv steuerbare Tatsache verstanden werden. Man habe keinen oder kaum Einfluss darauf, dass und unter welchen Bedingungen man älter werde, aber beinflussbar bleibe auch im Alter die Haltung zur Welt, zur Gesellschaft und zum Älterwerden selbst. Daher sei 'Diminishment' nie Abwertung eines Menschen, sondern immer herausfordernde Bestärkung des eigenen Menschseins. Die Fähigkeit des tiefgründigen Sehens, des inneren Wahrnehmens bleibe auch beim Geringerwerden erhalten und gebe Kraft in allen Veränderungen und Vertrauen in mancher Schwachheit.

Josef Holtkotte ermutigte auch dazu, belastende Lebenserfahrungen als Möglichkeiten zu sehen, die das eigene Leben weiterbringen können, auch wenn das viel Kraft und Haltung abverlange. Jeder könne im Rahmen seiner eingeschränkten Möglichkeiten seinen wichtigen und wertvollen Beitrag für die Gesellschaft in der Welt leisten, sei er noch so klein. Die biblische Erzählung von der armen Witwe (Mk 12,41-44) mache dies deutlich. In unserer Zeit, in der Menschen depressiv und krank werden, in der sie überlastet sind und keine Zukunft sehen, gelte es, Mut zu machen und den Pessimismus anderen zu überlassen. Dazu brauche es die Älteren, die Mut und Hoffnung aus ihrer eigenen Lebenskraft schöpfen und weitergeben könnten, ohne dabei die schwierigen Lebensfragen nach Krankheit, Einsamkeit, Glaubenslosigkeit oder Tod einfach zu übertünchen. Auch Adolph Kolping erkannte schon: 'Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen.'"

Lesen Sie die gesamte Kolping-Meldung zum Bundesfachaussschuss auf www.kolping.de

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