Willkommen im Blog des Bonifatius Verlags


15.10.2018: Bilder von der Frankfurter Buchmesse 2018

Zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

Die Autorinnen von "Wegelagerer" Molly und Sylke Spitta 

(hier mit dem Geschäftsführer der Bonifatius GmbH, Rolf Pitsch)

am Mittwoch, 10. Oktober zu Besuch am Stand.

https://www.bonifatius-verlag.de/shop/wegelagerer

15.10.2018: Bilder von der Frankfurter Buchmesse 2018

Autor auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Treffen der Autoren Christian Jäger und Pater Anselm Grün am Donnerstag, 11. Oktober.

https://www.bonifatius-verlag.de/artikel/der-manager-aus-nazareth

08.10.2018: Bonifatius-Verlag präsentiert sich auf der Frankfurter Buchmesse

Neuartiger Advents-Kalender: Mit allen Sinnen

Auf dem Weg zur Buchmesse: Sabrina Klein, Auszubildende und Ursula Böddeker, Vertrieb, packen den Advents-Kalender in leichter Sprache ein.

Paderborn. Mit einem ganz neuen, weil bundesweit einmaligen Produkt präsentiert sich der Bonifatiusverlag bei der Frankfurter Buchmesse: „Mit allen Sinnen. Advents-Kalender in leichter Sprache“. Konzipiert und getextet haben ihn die Paderbornerinnen Prof. Dr. Agnes Wuckelt und Anja Fecke. Wuckelt war Professorin an der Katholischen Fachhochschule und engagiert sich seit Langem für diese besondere Sprache, Anja Fecke kommt aus der Praxis, die Religionspädagogin ist Behindertenseelsorgerin der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e. V.

Der Kalender, der vom 1. bis zum 26. Dezember geht, entspricht in Text, Layout und in der Schriftgestaltung den Empfehlungen des Netzwerks leichte Sprache, d. h. es gibt keine Nebensätze, zusammengesetzte Hauptwörter werden mit Bindestrich geschrieben. Eine besondere Herausforderung, gerade für ein religiöses Produkt, ist der Verzicht auf Metaphern, so die verantwortliche Lektorin bei Bonifatius, Claudia Auffenberg: „Da war es sehr gut, dass unsere Autorinnen im doppelten Sinne vom Fach sind, zum einen für die leichte Sprache, zum anderen für die Religion.“

Der Kalender lädt erwachsene Nutzerinnen und Nutzer leichter Sprache dazu ein, den Advent mit allen Sinnen zu erleben, er enthält u. a. Heiligengeschichten, Meditationen und Rezepte. An manchen Stellen führen QR-Codes zu ergänzenden Infos im Netz.

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16.08.2018: Bonifatius auf dem Deutschen Wandertag 2018 in Detmold

"Gemeinsam unterwegs"

So lautet das Motto des diesjährigen Deutschen Wandertags. Bereits zum 118. Mal treffen sich Wanderinnen und Wanderer sowie zahlreiche Verbände und Tourismusunternehmen. Für mehrere Tage erobern sie Detmold und nutzen den Schloßplatz für ein Wiedersehen und zum regen Austausch. "Gemeinsam unterwegs" ist auch der Bonifatius Verlag

Dank der freundlichen Unterstützung unserer Projektpartner vom Teutoburger-Wald-Verein, einem Mitglied im übergeordnetem Teutoburger-Wald-Verband, sowie der Mithilfe der Lippe Tourismus & Marketing GmbH (danke für die spontane kollegiale Hilfe) sind wir mit einigen unserer Titel rund um das Thema "Wandern" während der gesamten Zeit vertreten.

Noch bis Sonntag lädt der Wandertag auf dem Schlossplatz mit vielen Ausstellern und einem umfangreichem Programm auf der Bühne dazu ein, "sämtliche Urlaube der nächsten Jahre zu verplanen", wie es der Präsident des Deutschen Wanderverbands Dr. Hans-Ullrich Rauchfuß während der offiziellen Eröffnung der Tourismusbörse sagte.

Wenn Sie die Wandertag besuchen wollen, kommen Sie gerne bei uns am Stand vorbei. Offizielle Standnummern gibt es nicht, auch die Standsuche lädt also zum Wandern ein :-)


Auf dem Deutschen Wandertag 2018 finden Sie folgende Titel und Produkte aus dem Bonifatius Verlag:

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"Wanderkarte NRW: Hermannsland" im Shop ansehen

"Wanderkarte NRW: Lippischer Südosten" im Shop ansehen

"Wanderkarte NRW: Nordlippisches Bergland" im Shop ansehen

"Alle Wanderkarten NRW" in der Übersicht ansehen

"Teutoburger Wald – Wiehengebirge" im Shop ansehen

"Natur entdecken" im Shop ansehen

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10.08.2018: Andreas Püttmann zu Gast bei "Neugier genügt – Redezeit" auf WDR 5

"Im Kern geht es mir um Mäßigung und einen Ausgleich"

Im Gespräch mit Achim Schmitz-Forte erläutert Andreas Püttmann, warum er es für falsch hält, wenn behauptet wird, er hätte Haltungen und Überzeugungen früherer Tage aufgegeben und sich nach links bewegt. Nicht er hätte sich bewegt, sondern das Koordinatensystem würde sich immer weiter nach rechts verschieben. Zwangsläufig fände man sich dann weiter links wieder.

Zum Mitschnitt der Sendung gelangen Sie hier:

WDR 5-Interview: Andreas Püttmann zu Gast bei "Neugier genügt - Redezeit" mit Achim Schmitz-Forte

02.08.2018: Wanderführer für sportlich fitte Tageswanderer erschienen

"Wandern heißt unterwegs sein"

"Wer solche Tagestouren noch nicht gelaufen ist, wird sich wundern, wie viel Recherche notwendig ist, was das an Zeit kostet und wie viel 'Lehrgeld' man ggf. bezahlen muss, um eine längere Wanderung richtig zu organisieren", schreiben Günter Droste und Eugen Eiden im Vorwort ihres Wanderführers "Teutoburger Wald – Wiehengebirge. Die 10 schönsten Tagestouren für sportliche Wanderer". Getreu dem Motto "Führer kaufen und dann laufen" wollten die beiden diese Mühen ihren Lesern abnehmen und veröffentlichen das Ergebnis ihrer eigenen 'Anstrengungen' nun pünktlich zum Deutschen Wandertag 2018 in Detmold.

Der Teutoburger Wald und das Wiehengebirge gehören zu den attraktivsten Wandergebieten in Deutschland. Daher gebe es auch eine große Zahl an Publikationen zu beiden Regionen, so die Autoren. Was bislang aber fehlte, sei ein Angebot für sportlich fitte Tages- und Streckenwanderer, das sich ausschließlich auf zertifizierte Qualitätswanderwege oder vergleichbare Strecken beschränkt. Alle vorgestellten Routen haben die beiden Autoren als passionierte Wanderer je mindestens zweimal selbst abgelaufen, die Empfehlungen im Buch stammen aus selbstgemachten Erfahrungen. Auch beruflich waren beide lange in leitenden Funktionen im Tourismus der Region aktiv.

Foto: Eugen Eiden (links) und Günter Droste

Jeder der zehn Routen ist ein ausführlicher Routen-Check vorangestellt. Hier erhält man Informationen zur Anreise mit dem PKW, zum Transfer vom Parkplatz zur Route und zurück über öffentliche Nahverkehrsmittel sowie zu Verpflegungs- oder auch Übernachtungsmöglichkeiten am Startpunkt und unterwegs. Zusätzlich zum mit zahlreichen Informationen versehenden Kartenmaterial gibt ein Höhenprofil Auskunft über die Steigungen unterwegs. Darüber hinaus kann man sich kurze Porträts zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten unterwegs direkt aufs Handy laden, QR-Codes im Buch machen es möglich und halten den gedruckten Wanderführer auf diese Weise vornehmlich informativ. Dennoch laden die knapp 170 Seiten auch zu einer entspannten Erkundung im Vorfeld einer Wanderung ein. Der Wanderführer "Teutoburger Wald – Wiehengebirge" ist im Bonifatius Verlag erschienen und kostet 16,90 Euro.


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24.07.2018: Heinrich Wullhorst zu Gast im Studio 47

"Wir alle müssen darauf achten, anständig miteinander umzugehen!"

Im Interview spricht Wullhorst über sein neues Buch "Soziallehre 4.0" und darüber, wie es uns gelingen kann, in Zeiten der Digitalisierung menschlich zu bleiben.


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16.07.2018: Karin Kliewe zeichnet die Figuren des Paderborner Dom-Memos

"Es kann durchaus vorkommen, dass man mich innerhalb des Doms antrifft"

2018 ist das Jahr der Feierlichkeiten rund um das 950-jährige Jubiläum des Paderborner Doms, auch wenn hierbei der so genannte Imad-Dom, der Vorgängerbau des aktuellen Gebäudes, mitgezählt wird. Im Bonifatius Verlag sind zu diesem Anlass einige Produkte erschienen. Neben einer neuen Flyer-Reihe und speziell für Kita- und Schulkinder erstellten Dom-Rallye-Heften steht vor allem das Paderborner Dom-Memo-Spiel im Fokus. Karin Kliewe ist die Künstlerin, die die Fotos auf jedem Kartenpaar mit gezeichneten Figuren von Kindern versehen hat und aus dem Memo-Spiel so auch eine Entdeckungstour für Kinder und Junggebliebene macht. Wir stellen ihr drei Fragen.

Hallo Frau Kliewe, erzählen Sie mit den Karten eigentlich eine Geschichte?

Im Grunde genommen sind sie die Fortsetzung einer Geschichte. Sie begann Ende 2010 mit einer Idee zu einem Kinder-Domführer für den Paderborner Dom. Ziel war es den jungen Besucher mitzunehmen, auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Geheimnisse des Doms. Dafür mussten Charaktere entwickelt werden, die zeigten, dass der Dom nicht nur die Geschichtsinteressierten, Gläubigen oder Bewunderer architektonischer Meisterwerke begeistert. In der Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Frau Dr. Christiane Ruhmann und Herrn Gerd Krombusch nahmen die Figuren immer mehr Gestalt an. Zunächst waren es noch fünf, übrig blieben drei: Lukas, der Belesene, Architektur- und Geschichtsbegeisterte, Tom, der coole Skater, der alles in Frage stellt, sich nur schwer beeindrucken lässt und Emma, die eigentlich Tiere und die Aktivität im Freien bevorzugt. Nachdem im Mai 2011 die Charaktere und deren zeichnerische Umsetzung klar waren, befasste ich mich intensiv mit dem, was es zu entdecken galt: dem Paderborner Dom. Etliche Besuche, Führungen durch Frau Dr. Ruhmann und Herrn Krombusch, zusammen mit den fotografischen Arbeiten von Herrn Ansgar Hoffmann ermöglichten mir einen tiefgründigen und detaillierten Einblick in diese faszinierende Welt. Als der Kinder-Domführer im Juni 2012 in den Druck ging waren Lukas, Tom, Emma und ich selbst tief mit dem Paderborner Dom verbunden. Auch fünf Jahre danach, als das Dom-Memo entstand waren viele der Eindrücke noch präsent. Es fiel mir nicht schwer, die Protagonisten noch einmal im Detail auf einige der schönsten, imposantesten oder erstaunlichsten Schätze des Doms blicken zu lassen. Natürlich präsentiert Lukas dabei gern sein Wissen, wie z. B. am Liborifenster, Tom ist fasziniert von Szenen wie der Auferweckung der Gebeine im Grabmal Fürstenberg und Emma liebt Kostbarkeiten wie die Doppelmadonna oder den Pfauenwedel.

 

Welche Idee lag der zeichnerischen Gestaltung zugrunde?

Nachdem die Charaktere umrissen waren, fertigte ich zunächst verschiedene zeichnerische Stile für jede einzelne Figur. Hierbei ging es vor allem um die Proportionen und ob wir uns im modernen, eher abstrakten Comic-Stil, der bei den Bewegt-Bildern der heutigen Zeit weit verbreitet ist, wiederfinden, oder vielleicht sogar dem Realismus annähern. Schnell wurde klar, dass die Stimmung und die Besonderheiten der verschiedenen Charaktere mit einer dritten Variante am Besten übermittelt werden. Von realistischen Proportionen eher entfernt, in den Formen, im Strich weich und rund – die leicht ins niedliche gehenden Figuren wecken Sympathie. Dabei ist es durchaus gewollt, dass der Pfau, als Insider und außergewöhnliche Figur der Geschichte eine mitunter lustige Rolle übernimmt.

 

Waren Sie im Prozess der Erstellung selbst noch mal im Paderborner Dom? Falls ja, hatte das Einfluss auf Ihre Arbeit?

Speziell für die Erstellung des Memos war ich nicht noch Mal im Dom. Da ich jedoch regelmäßig zu Gast in Paderborn bin, kann es durchaus vorkommen, dass man mich innerhalb des Doms antrifft.

 

Danke für das Gespräch.


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02.07.2018: Kinder erleben Abenteuer im Paderborner Dom

Geschenk an Kitas: Startschuss für Führungen im Jubeljahr

"Dürfen wir da jetzt rein gehen – durch das rote Tor?“, fragen staunende Mädchen und Jungen der Kath. Kita St. Meinolfus Etteln, nachdem sie den Eingang auf der Rückseite des Paderborner Doms gefunden haben. Einige der angehenden Schulkinder entdecken den beeindruckenden Kirchenraum zum ersten Mal. Mit ihnen fällt der Startschuss für das Geschenk des Metopolitankapitels an Kitas im Erzbistum. Als erste von insgesamt 30 Kindergruppen wurden sie zu einem Abenteuer in und rund um die Kathedrale eingeladen.

Alleine waren die 13 Kinder und ihre drei Erzieherinnen bei der besonderen Entdeckungsreise im Paderborner Dom nicht. Religionspädagogin Viola Fromme-Seifert, die gemeinsam mit Gästeführerin Claudia Westermann das Konzept für die Kinderführungen entwickelt hat, begleitete sie dabei. Doch nicht nur das: Kaum waren die Kinder am Dom angekommen und hatten ihre "Entdecker-Karte" mit den zu suchenden Stationen erhalten, lernten sie die Hauptfigur der 90-minütigen Aktion kennen. Liborix, die Pfauenhandpuppe, hatte sich bis dahin in einem Rucksack versteckt.

Der Orden der Dom-Detektive

Gemeinsam mit Liborix meisterten sie alle Aufgaben und waren als Dom-Detektive unterwegs. Sie entdeckten das Taufbecken, fanden heraus wie viele Menschen in den Dom passen, rätselten am Drei-Hasen-Fenster, sangen in der Bartholomäuskapelle, zündeten Kerzen für die zu Hause gebliebenen Kinder an, und konnten sogar den Schutzpatron ihrer Kita – den Hl. Meinolfus – in den geheimsten Ecken der Kirche finden.

Als Belohnung erhielten alle Kinder einen Liborix-Orden, der sie als Dom-Detektive auszeichnet. "Eine Erfahrung, die alle Kitakinder machen sollten", findet Kitaleitung Susanne Gieseke und bedankt sich damit für das Geschenk im Jubiläumsjahr.

 


Den Paderborner Dom mit Kitakindern oder Schulkindern ab Klasse 3 spielerisch und spannend entdecken? Ganz einfach –  mit Liborix zum Dom-Detektiv werden! Für Pädagogische Fachkräfte in Kitas, Eltern und Großeltern:

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20.06.2018: Neues Buch von Heinrich Wullhorst erschienen

Menschlich bleiben in Zeiten der Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert unsere Gewohnheiten – privat wie beruflich – und das in einem Ausmaß und Tempo, wie es die Gesellschaft, und größer gedacht: die Menschheit im Allgemeinen zuletzt vielleicht in der Zeit der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebt hat – und verkraften musste. Längst nicht alle Veränderungen sind dabei zum Besseren des Einzelnen.

Immer wieder hört und liest man davon, dass Maschinen oder neue Computerprogramme die Arbeitsplätze ganzer Berufszweige gefährden oder diese Aufgaben bereits vollständig übernommen haben.

Gleichzeitig wird unsere Kommunikation miteinander zwar vielfältiger, dabei aber auch mittelbarer. E-Mails und Chats, statt des persönlichen Gesprächs, Videotelefonie rund um den Globus, statt eines persönlichen Treffens. Einerseits sind dies unbestritten Errungenschaften, auf die bei aller Kritik die wenigsten von uns wieder verzichten möchten.

Andererseits ist diese Kritik aber ebenfalls berechtigt: Eine mittelbarere Kommunikation führt mitunter auch dazu, Hemmschwellen abzubauen. Menschen werden nicht mehr als Individuen gesehen, mit der Betonung deutlich auf dem Wort ‚sehen‘. Beide Entwicklungen können im Zusammenspiel zu einem fatalen Ergebnis führen: Die anstehenden Umbrüche, gerade in der Arbeitswelt, lassen bei der Umsetzung die nötige Menschlichkeit im Umgang miteinander vermissen. Im Privaten kann man die sprachliche Verrohung, die offene Diskriminierung und den immer stärker zu Tage tretenden Rassismus in den Sozialen Medien oder den Kommentarspalten der Tageszeitungen als Indikatoren betrachten.

 

Menschlichkeit 4.0?

Die Frage ist also, wie es gelingt, in Zeiten der Digitalisierung menschlich zu bleiben? Was bedeutet ‚menschlich‘ in diesem Zusammenhang? Und warum ist Menschlichkeit überhaupt ein relevantes Kriterium, wenn man über die sogenannte "Industrie 4.0" spricht?

Auf all diese Fragen versucht Heinrich Wullhorst mit seinem neuen Buch "Soziallehre 4.0", das jetzt im Bonifatius Verlag erschienen ist, Antworten zu geben. Im Gespräch mit unterschiedlichen Fachleuten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens lassen sie sich dabei von den Prinzipien der Katholischen Soziallehre leiten, also der Solidarität, der Subsidiarität, dem Gemeinwohl etc. – Begriffe, von denen viele heute längst nicht mehr wissen, wofür sie stehen. Und so zieht sich eine Überlegung in unterschiedlichen Facetten durch das gesamte Buch: Entscheidend für den zukünftigen Zusammenhalt der Gesellschaft im Ganzen und die Unversehrtheit der Würde des Einzelnen ist eine Rückbesinnung auf diese Vorstellungen eines Gesellschaftsmodells bei gleichzeitiger Übertragung und Anpassung auf heutige Herausforderungen. Eine "Soziallehre 4.0" eben.

Zu Wort kommen u. a. Oskar Lafontaine, Katharina Norpoth, Klemens Skibicki, Marie-Luise Dött und Thomas Sternberg.


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07.06.2018: Sammelband dokumentiert wirtschaftsethische Reden von Erzbischof Becker

Gutes Wirtschaften

Dortmund (pdp). Der Mensch soll "Urheber, Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens" sein. Das Zitat aus der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" (Freude und Hoffnung) des Zweiten Vatikanischen Konzils kennzeichnet die Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund. In dem Sammelband "Gut wirtschaften" sind diese Redebeiträge des Erzbischofs jetzt im Bonifatius Verlag als Buch erschienen.

Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstages des Paderborner Erzbischofes am 8. Juni fand am Mittwoch in der Kommende, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, die feierliche Präsentation des Sammelbandes statt. Herausgeber Dr. Andreas Fisch fasste dabei die vielen unterschiedlichen Themen der Redebeiträge zusammen, in denen es unter anderem um Steuergerechtigkeit, Umweltfragen, Freihandel und Gemeinwohlorientierung geht. Dokumentiert sind die Reden aus den Jahren 2011 bis 2018. Seit 2007 veranstaltet die Kommende Dortmund einmal im Jahr einen Unternehmertag im Westfälischen Industrieklub, um wertorientierte und interessierte Unternehmer zusammen zu bringen und die Begegnung von Kirche und Wirtschaft zu fördern. Jeweils zu Beginn dieser Unternehmertage gibt es einen Redebeitrag des Erzbischofs.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger. (Foto: Michael Bodin / pdp)

In seinen Beiträgen habe Erzbischof Becker immer "mutig und pointiert" Stellung bezogen, lobte Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn, welche die Unternehmertage mit veranstaltet. Dabei gehe es um einen "ethischen Dialog von Kirche und Wirtschaft", fasste Prof. Dr. Dirk Sauerland von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten / Herdecke zusammen. Professor Sauerland, der auch Mitglied im Sozialwissenschaftlichen Arbeitskreis der Kommende ist, ging bei der Buchvorstellung besonders auf die aus seiner Sicht programmatische Rede vom Unternehmertag 2017 ein. Diese beschreibe die Kirche als "Teil des institutionellen Wandels der Gesellschaft". In Übereinstimmung mit der Deutschen Bischofskonferenz wurde hier die Forderung nach einer "ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" aufgegriffen. Eine gute Ordnungspolitik müsse den Wettbewerb in die richtigen Bereiche lenken und gutes Wirtschaften fördern. Ebenso werden in dieser und weiteren Reden aber auch die Unternehmer als soziale "Pioniere" beschrieben, welche die Marktwirtschaft dort weiterentwickeln könnten, wo sie im Menschlichen Defizite aufweist.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte. (Foto: Michael Bodin / pdp)


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01.06.2018: Bonifatius-Autor Dr. Andreas Püttmann analysiert anhand von Studien aus Politik und Gesellschaft

Katholisch! Was haben wir davon?

Zu einem Gesprächsabend unter dem Titel "Katholisch! Was haben wir davon?" mit dem Publizisten Dr. Andreas Püttmann laden die GKP-Regionalgruppe Rheinland und das Katholische Bildungswerk Bonn am Dienstag, den 19. Juni 2018 ein.

Anhand einer breiten Datenbasis weist der ökumenisch engagierte Politikwissenschaftler Andreas Püttmann nach, wie Katholiken die Bundesrepublik, die demokratische Kultur und das soziale Klima prägten. Püttmann setzt sich mit Risiken und Folgen der Entchristlichung Deutschlands seit vielen Jahren auseinander. Seine Recherchen sind eine Entdeckung. Und eine Ermutigung – nicht nur für Katholiken –, christliche Überzeugungen weiter deutlich in der Öffentlichkeit zu vertreten. Denn ihr positiver Einfluss kommt allen zugute. Der Autor spricht dabei Konkurrenzen wie auch gemeinsame Herausforderungen der Kirchen an und fordert, sich klar von unheiligen Allianzen mit Rechtspopulisten abzusetzen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Katholischen Bildungswerk, Haus B, Saal, Kasernenstraße 60 in Bonn.

Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler, Publizist
Moderation: Felix Neumann (GKP) & Dr. Karla Sponar (GKP)
Di., 19. Juni 2018 | 19.00 Uhr 

Katholisches Bildungswerk | Haus B, Saal  | Kasernenstr. 60
53111 Bonn

Eintritt frei // weitere Infos

24.05.2018: Aktuelle Touren passend zum Wandertag 2018

Wandern mit Buch, Karte und Smartphone

Am 13. August ist es soweit: Der Deutsche Wandertag startet und ist wieder in unserer Heimat Ostwestfalen-Lippe. Pünktlich dazu veröffentlichen wir im Bonifatius Verlag einen Wanderführer, der Ihnen, in Kombination mit dem Smartphone, Ihre Planungen erleichtert und Sie sicher ans Ziel bringt. Zusätzlich sind drei unserer Wanderkarten des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge wieder in aktualisierter Form erhältlich und führen Sie von Augustdorf bis Schieder durch Stadt und Land.

 

 

"Teutoburger Wald - Wiehengebirge"


Die 10 schönsten Tagestouren für sportliche Wanderer - geplant und getestet

Günter Droste und Eugen Eiden richten sich an sportliche Tageswanderer. Dieses Buch enthält nur Streckenwanderungen und beschränkt sich ausschließlich auf zertifizierte Qualitätswanderwege oder vergleichbare Routen.

Alle Touren sind immer mit dem öffentlichen Nahverkehr kombiniert. Es ist alles so  vorgeplant, dass einer spontanen Tageswanderung nichts im Weg steht. Zehn Routen stehen zur Auswahl – darüber hinaus finden sich zu allen Routen zusätzlichen Informationen im Internet, einfach zu erreichen über einen QR-Code direkt im Buch.

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Wanderkarte NRW "Hermannsland"

Augustdorf - Detmold - Horn-Bad Meinberg - Lage - Oerlinghausen

Der Hermannsweg, Teil der Hermannshöhen und ausgewiesener "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland", verläuft von Südost nach Nordwest quer durch das Kartenblatt. Weitere Fernwanderwege des Teutoburger-Wald-Vereins sind hier der Cheruskerweg, der Niedersachsenweg, der Runenweg und der Lönspfad. Ein engmaschiges Netz gut markierter örtlicher Rundwanderwege, die vom Lippischen Heimatbund betreut werden, macht den Wanderspaß komplett.

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Wanderkarte NRW "Nordlippisches Bergland"

Barntrup - Dörentrup - Extertal - Kalletal - Lemgo

Die Hügel des Nordlippischen Berglandes sind fast so hoch wie der Teutoburger Wald, nicht so bekannt, aber für Wanderer dennoch mehr als attraktiv. Neue Wege sind hinzugekommen, so der "Weg der Blicke", der das Gebiet der Gemeinden Dörentrup, Barntrup, Extertal und Kalletal umkreist. Einen besonders schönen Blick ermöglicht die Burg Sternberg, das Wahrzeichen der Region. Touristisch interessant ist die alte Hansestadt Lemgo.

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Wanderkarte NRW "Lippischer Südosten"

Barntrup - Blomberg - Lügde - Schieder-Schwalenberg

Im Südosten des Kreises Lippe überragt das Wandergebiet der (fast) 500 m hohe Köterberg, der "Brocken des Weserberglandes". Ein reizvoller Teil des Wanderwegs "Pilgern in Lippe" führt durch das Gebiet und berührt unter anderem das ehemalige Kloster Falkenhagen, den historischen Stadtkern Lügde und die mittelalterliche Stadt Blomberg. Die Wanderkarte eröffnet viele Möglichkeiten, auf Rundwanderungen das Gebiet zu erkunden, so auf dem Mythenweg in Lügde und herrlichem Blick auf den Schieder-See.

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Sie sind sich noch unsicher, welche Tour die richtige für Sie ist? Dann schauen Sie sich unsere Neuerscheinungen doch einfach während des 118. Deutschen Wandertages an.


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17.05.2018: Neue Blicke auf den Dom

Der Paderborner Dom für Veganer?

Mit der neuen Reihe "Der Paderborner Dom für …" startet der Bonifatius Verlag kurz vor den Feierlichkeiten zum Domjubiläum damit, ganz unterschiedliche Zielgruppen neu für die Kathedrale zu begeistern.

Die ersten drei Veröffentlichungen richten sich an "… mutige Frauen", "… starke Männer" und "… Veganer". Weitere Veröffentlichungen sollen den Dom unter anderem für Tierfreunde, Nichtraucher und Musikusse interessant machen. "Selbst für Evangelische haben wir etwas in Planung", sagt Claudia Auffenberg augenzwinkernd, die die Dom-Flyer in Zusammenarbeit mit Claudia Westermann erarbeitet und gestaltet. Auf elf ausfaltbaren Seiten zeigen sie zum jeweiligen Thema passende Stellen im Dom, die man im Vorbeilaufen vermutlich alle schon mal gesehen, bislang vielleicht aber noch nie bewusst wahrgenommen hat. Hält man sich an die Flyer, kann man den Dom nun also gleich mehrfach neu erleben. Die Autorinnen haben die Flyer alle identisch aufgebaut. Enthalten sind eine Übersichtskarte, auf der alle beschriebenen Stellen verzeichnet sind. Jede dieser Stellen wird dann auf einer eigenen Seite vorgestellt. Ein Foto hilft dabei, diese Orte eindeutig zu erkennen, wenn man davorsteht. Die Flyer sind im Dom sowie in den örtlichen Buchhandlungen erhältlich und kosten jeweils einen Euro.

Laden zu neuen Entdeckungstouren im Dom ein: Claudia Westermann, Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Claudia Auffenberg (v. l.)
 


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10.05.2018: Herbstkatalog mit neuen Titel veröffentlicht

Über den "Superpapst", "Erna" und das Leben mit Hunden

Bonifatius startet in die zweite Jahreshälfte und mit Blick auf die kommenden Titel und Cover sind wir im Verlag heute schon voller Vorfreude.

... "Der Superpapst" im Shop ansehen"Der Superpapst"
Franziskus, die Stadt und der Erdkreis

Thomas Jansen schreibt im Oktober über den "Superpapst". Für die einen ist er der "Superman-Papst", der die katholische Kirche rettet, für andere ein „Diktator-Papst“ unter Häresie-Verdacht. Kein Nachfolger des Apostels Petrus hat in den vergangenen Jahrzehnten so polarisiert wie Franziskus. Thomas Jansen, langjähriger Vatikan-Korrespondent der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), zieht in diesem Buch eine Zwischenbilanz dieses ungewöhnlichen Pontifikats. Was hat Franziskus bislang tatsächlich verändert? Ist er ein Reformer, ein Revolutionär oder ein radikaler Papst? Wie groß sind die Widerstände? Wohin führt er die katholische Kirche?

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"Erna, übernehmen Sie!"
Eine Frau und ihre Mission

Denken wir mal das Undenkbare: Könnte es sein, dass Gott am Rande der Verzweiflung ist? Dass er unglücklich ist über das, was in seiner Kirche geschieht bzw. gerade nicht geschieht? Jedenfalls scheint er nun aktiv geworden zu sein und ruft seine verlässlichste … na ja, Waffe wäre vielleicht das falsche Wort, sagen wir: Kraft in den Dienst: Erna Schabiewsky! Eine der Aufrechten ihrer Gemeinde, eine, die weiß, wie man die Spülmaschine im Pfarrheim bedient, eine, die ihr Herz sowohl am rechten Fleck als auch auf der Zunge trägt und die immer bereit ist, ihre Bescheidenheit abzuwerfen und von hinten in die erste Reihe zu kommen. Gott scheint erkannt zu haben: Auf Menschen wie sie kommt es jetzt an: "Erna, übernehmen Sie!"

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"Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum"
aus der Reihe: 3 x 7 Zusagen des Glaubens

Kein Tier hat sich im Laufe der Evolution so sehr auf den Menschen eingelassen wie der Hund. Und kein Tier hat der Mensch so an sich herangelassen wie den Hund. In vielen Bereichen sind Hunde echte Kollegen des Menschen: im Rettungswesen, als Assistenz- oder Wachhunde. Und wie dieses Buch belegt: auch in der Seelsorge. Hundedame Emma, aus einem Tierheim heraus adoptiert, entpuppte sich von Anfang an als pädagogisch/seelsorglicher Glücksfall. Sie unterstützt die Autorin bei Seel­sorgegesprächen und hält Katechesen. Sie – Emma – lässt Kindergartenkinder die Verantwortung für die Schöpfung erleben und hilft beim Sakramentenunterricht in der Schule. Sie lädt ein zum Theologisieren und zum achtsamen Umgang mit sich selbst. Und sie ist einfach Hund, verfressen, verschmust und eigensinnig. Sehr frei nach Loriot: "Leben und Arbeiten ohne Hund ist möglich, aber mit ist schöner!"

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Alle kommenden Titel des nächsten Halbjahres finden Sie in unserem aktuellen Vorschauprospekt "Neuerscheinungen, Herbst 2018" (PDF, ca. 3 MB), den Sie hier ansehen oder herunterladen können. Sie haben Interesse an der gedruckten Variante? Schreiben Sie uns: verlag@bonifatius.de


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