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19.11.2018: Autorenlesung am 16.11.2018

"Ich bewundere Ihre Klugheit."

Maira Stork liest aus ihrem Buch "Seitdem ist alles anders" und berührt ihre Zuhörer mit passenden Audio-Sequenzen und Kurzfilmen.

„Ich bewundere Ihre Klugheit“, sagte am Ende der Lesung ein Zuhörer, „erstaunlich, wie viel Klugheit in einem so jungen Menschen steckt.“

Für diese Klugheit allerdings hat Maira Stork (27) einen hohen Preis bezahlt: Ihre Mutter hat sich das Leben genommen. Auf Einladung des Paderborner Orts-Caritasverbandes las sie jetzt im Paderborner Paul-Gerhard-Haus aus ihrem Buch „Seitdem ist alles anders“. Darin erzählt sie von diesem Erlebnis, davon, was es für sie bedeutet hat und wie es ihr gelungen ist, ein Leben danach zu führen.

Gestaltet ist das Buch wie ein Brief an ebenfalls Betroffene, denen sie viele Tipps gibt, die ihr selbst geholfen haben. Eingerahmt wurde die Lesung mit Sequenzen aus einem kurzen Hörspiel, das sie zu dem Thema produziert hat, und einem Zeichentrickfilm, mit dem sie derzeit bei Festivals vertreten ist.

   

   

  

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08.11.2018: Autorenlesung am 16.11.2018

„Du wirst wieder glücklich sein!“

Maira Stork liest aus ihrem Buch „Seitdem ist alles anders“.

Weil ein anderer nicht mehr leben wollte, liegt der eigene Alltag auf einmal in Trümmern. Das ist die Situation von Hinterbliebenen nach einem Suizid. Der Schock, die Wut, das langsame Begreifen, das Umgehen mit wohl nie zu beantwortenden Fragen, Schuldgefühle – mit alldem sind Menschen konfrontiert, in deren Umfeld sich jemand das Leben genommen hat. Oft genug stehen sie allein da, denn die Hilflosigkeit angesichts dieser Tat lähmt auch die Umgebung der Hinterbliebenen.

Das ist die Situation von Maira Stork, Jg. 1991, sie verlor ihre Mutter durch Suizid. Kapitel für Kapitel spricht sie über alle Phasen in der Zeit danach. In ihrem Buch beschreibt sie ihre Geschichte, ohne zu beschönigen oder etwas zu verschweigen. Mit viel Einfühlungsvermögen macht sie jedem Leser Mut, sich mit der Trauer auseinanderzusetzen. Dazu gehören sowohl leichtverständliche Texte als auch praktische Übungen, die der Autorin selbst geholfen haben.

Am Freitag, 16.11.2018 wird Maira Stork um 19.00 Uhr im Paul-Gerhard-Haus in Paderborn aus ihrem Buch vorlesen.
Veranstalter ist die Trauerbegleitung des Caritasverbandes Paderborn e.V.
Der Eintritt ist frei.

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05.11.2018: Buchvorstellung am 30.10.2018

Grosches Lebenshilfe zum Nachschlagen

Buchvorstellung bei Linnemann: Grosches Lexikon gibt Antworten auf Fragen von A bis Z.

Der Autor Erwin Grosche und Illustrator Gennadi Isaak stellten am Dienstag, den 30.10.2018 in der Buchhandlung Linnemann ihr Lexikon besonderer Art vor. Rund 80 Interessierte wollten wissen, wie Grosche die Welt einteilt. Die Antwort darauf: Auf seine ganz eigene Weise und mit regionaler Prägung.

Von A bis Z berichtete Grosche über seine Erfahrungen mit „Apfelkuchen“ und „Passbildern“ und untermalte seine Thesen mit Kurzfilmen.  Auch Musik durfte bei der Buchvorstellung nicht fehlen und so gab es den ein oder anderen, teils ungewöhnlichen, Liedbeitrag vom Paderborner Kabarettisten.

Nach der Vorstellung signierten sowohl Grosche als auch Isaak ihre Bücher. Dabei konnten einige Leser in ihren Exemplaren tolle Zeichnungen von dem Paderborner Künstler ergattern und werden diesen Abend so in besonderer Erinnerung behalten.

                   

 

 

 

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26.10.2018: Buchvorstellung am 30.10.2018

Filme, Lieder, Kabarett

Erwin Grosche stellt sein neues Buch "Grosches Weltlexikon" vor.

Erwin Grosche stellt sein neues Buch Grosches Weltlexikon in der Buchhandlung Linnemann vor.

Grosches Weltlexikon ist ein Wegweiser in allen Notsituationen. Ein literarischer Helfer und Trostspender. Ein Handbuch mit manchen Überraschungen. Grosches Erklärungen, Dokumente und Zweifel lassen keine poetische Form aus, um diese Welt dem geneigten Leser näher zu bringen. Da reimt es sich und wird es kabarettistisch, da steht die philosophische Notiz neben dem aufgeschnappten Dialog. Erwin Grosche ist einer dieser Weltreisenden und Forscher, die auf ihren Reisen und Unternehmungen alles festhalten, was oft als unwichtig und bedeutungslos übersehen wird. Seine Niederschriften und Fundstücke zeihen ihn als aufmerksamen Beobachter und kritischen Sammler. Grosches Weltlexikon ist ein unverzichtbarer Begleiter durch alle äußeren und inneren Welten.
Filme, Lieder und andere Überraschungen werden diesen Abend abrunden. Als idealen Reisegefährten wird Grosche in seinem Buch von dem kaukasischen Künstler Gennadi Isaak begleitet. "Ich sehe das so. Ich habe vielleicht so fünf, sechs Hirnwiesen, die ich bei Zeiten abgrase.", erklärt Gennadi Isaak seine Arbeitsweise. So entstanden Skizzen, Objekte, Denkanstöße, Miniaturen und opulente Bilderwelten. Durch sie wird das Geschriebene nicht nur beschrieben, sondern auch erklärt und weitergeführt.

Am Dienstag, 30.10.2018 wird Erwin Grosche um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Linnemann sein neues Buch vorstellen.
Karten im Vorverkauf € 6,00
Abendkasse € 8,00

 

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15.10.2018: Bilder von der Frankfurter Buchmesse 2018

Zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

Die Autorinnen von "Wegelagerer" Molly und Sylke Spitta 

(hier mit dem Geschäftsführer der Bonifatius GmbH, Rolf Pitsch)

am Mittwoch, 10. Oktober, zu Besuch am Stand. 

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15.10.2018: Bilder von der Frankfurter Buchmesse 2018

Autor auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Treffen der Autoren Christian Jäger und Pater Anselm Grün am Donnerstag, 11. Oktober.

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08.10.2018: Bonifatius-Verlag präsentiert sich auf der Frankfurter Buchmesse

Neuartiger Advents-Kalender: Mit allen Sinnen

Auf dem Weg zur Buchmesse: Sabrina Klein, Auszubildende und Ursula Böddeker, Vertrieb, packen den Advents-Kalender in leichter Sprache ein.

Paderborn. Mit einem ganz neuen, weil bundesweit einmaligen Produkt präsentiert sich der Bonifatiusverlag bei der Frankfurter Buchmesse: „Mit allen Sinnen. Advents-Kalender in leichter Sprache“. Konzipiert und getextet haben ihn die Paderbornerinnen Prof. Dr. Agnes Wuckelt und Anja Fecke. Wuckelt war Professorin an der Katholischen Fachhochschule und engagiert sich seit Langem für diese besondere Sprache, Anja Fecke kommt aus der Praxis, die Religionspädagogin ist Behindertenseelsorgerin der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e. V.

Der Kalender, der vom 1. bis zum 26. Dezember geht, entspricht in Text, Layout und in der Schriftgestaltung den Empfehlungen des Netzwerks leichte Sprache, d. h. es gibt keine Nebensätze, zusammengesetzte Hauptwörter werden mit Bindestrich geschrieben. Eine besondere Herausforderung, gerade für ein religiöses Produkt, ist der Verzicht auf Metaphern, so die verantwortliche Lektorin bei Bonifatius, Claudia Auffenberg: „Da war es sehr gut, dass unsere Autorinnen im doppelten Sinne vom Fach sind, zum einen für die leichte Sprache, zum anderen für die Religion.“

Der Kalender lädt erwachsene Nutzerinnen und Nutzer leichter Sprache dazu ein, den Advent mit allen Sinnen zu erleben, er enthält u. a. Heiligengeschichten, Meditationen und Rezepte. An manchen Stellen führen QR-Codes zu ergänzenden Infos im Netz.

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16.08.2018: Bonifatius auf dem Deutschen Wandertag 2018 in Detmold

"Gemeinsam unterwegs"

So lautet das Motto des diesjährigen Deutschen Wandertags. Bereits zum 118. Mal treffen sich Wanderinnen und Wanderer sowie zahlreiche Verbände und Tourismusunternehmen. Für mehrere Tage erobern sie Detmold und nutzen den Schloßplatz für ein Wiedersehen und zum regen Austausch. "Gemeinsam unterwegs" ist auch der Bonifatius Verlag

Dank der freundlichen Unterstützung unserer Projektpartner vom Teutoburger-Wald-Verein, einem Mitglied im übergeordnetem Teutoburger-Wald-Verband, sowie der Mithilfe der Lippe Tourismus & Marketing GmbH (danke für die spontane kollegiale Hilfe) sind wir mit einigen unserer Titel rund um das Thema "Wandern" während der gesamten Zeit vertreten.

Noch bis Sonntag lädt der Wandertag auf dem Schlossplatz mit vielen Ausstellern und einem umfangreichem Programm auf der Bühne dazu ein, "sämtliche Urlaube der nächsten Jahre zu verplanen", wie es der Präsident des Deutschen Wanderverbands Dr. Hans-Ullrich Rauchfuß während der offiziellen Eröffnung der Tourismusbörse sagte.

Wenn Sie die Wandertag besuchen wollen, kommen Sie gerne bei uns am Stand vorbei. Offizielle Standnummern gibt es nicht, auch die Standsuche lädt also zum Wandern ein :-)


Auf dem Deutschen Wandertag 2018 finden Sie folgende Titel und Produkte aus dem Bonifatius Verlag:

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"Wanderkarte NRW: Hermannsland" im Shop ansehen

"Wanderkarte NRW: Lippischer Südosten" im Shop ansehen

"Wanderkarte NRW: Nordlippisches Bergland" im Shop ansehen

"Alle Wanderkarten NRW" in der Übersicht ansehen

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"Natur entdecken" im Shop ansehen

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10.08.2018: Andreas Püttmann zu Gast bei "Neugier genügt – Redezeit" auf WDR 5

"Im Kern geht es mir um Mäßigung und einen Ausgleich"

Im Gespräch mit Achim Schmitz-Forte erläutert Andreas Püttmann, warum er es für falsch hält, wenn behauptet wird, er hätte Haltungen und Überzeugungen früherer Tage aufgegeben und sich nach links bewegt. Nicht er hätte sich bewegt, sondern das Koordinatensystem würde sich immer weiter nach rechts verschieben. Zwangsläufig fände man sich dann weiter links wieder.

Zum Mitschnitt der Sendung gelangen Sie hier:

WDR 5-Interview: Andreas Püttmann zu Gast bei "Neugier genügt - Redezeit" mit Achim Schmitz-Forte

02.08.2018: Wanderführer für sportlich fitte Tageswanderer erschienen

"Wandern heißt unterwegs sein"

"Wer solche Tagestouren noch nicht gelaufen ist, wird sich wundern, wie viel Recherche notwendig ist, was das an Zeit kostet und wie viel 'Lehrgeld' man ggf. bezahlen muss, um eine längere Wanderung richtig zu organisieren", schreiben Günter Droste und Eugen Eiden im Vorwort ihres Wanderführers "Teutoburger Wald – Wiehengebirge. Die 10 schönsten Tagestouren für sportliche Wanderer". Getreu dem Motto "Führer kaufen und dann laufen" wollten die beiden diese Mühen ihren Lesern abnehmen und veröffentlichen das Ergebnis ihrer eigenen 'Anstrengungen' nun pünktlich zum Deutschen Wandertag 2018 in Detmold.

Der Teutoburger Wald und das Wiehengebirge gehören zu den attraktivsten Wandergebieten in Deutschland. Daher gebe es auch eine große Zahl an Publikationen zu beiden Regionen, so die Autoren. Was bislang aber fehlte, sei ein Angebot für sportlich fitte Tages- und Streckenwanderer, das sich ausschließlich auf zertifizierte Qualitätswanderwege oder vergleichbare Strecken beschränkt. Alle vorgestellten Routen haben die beiden Autoren als passionierte Wanderer je mindestens zweimal selbst abgelaufen, die Empfehlungen im Buch stammen aus selbstgemachten Erfahrungen. Auch beruflich waren beide lange in leitenden Funktionen im Tourismus der Region aktiv.

Foto: Eugen Eiden (links) und Günter Droste

Jeder der zehn Routen ist ein ausführlicher Routen-Check vorangestellt. Hier erhält man Informationen zur Anreise mit dem PKW, zum Transfer vom Parkplatz zur Route und zurück über öffentliche Nahverkehrsmittel sowie zu Verpflegungs- oder auch Übernachtungsmöglichkeiten am Startpunkt und unterwegs. Zusätzlich zum mit zahlreichen Informationen versehenden Kartenmaterial gibt ein Höhenprofil Auskunft über die Steigungen unterwegs. Darüber hinaus kann man sich kurze Porträts zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten unterwegs direkt aufs Handy laden, QR-Codes im Buch machen es möglich und halten den gedruckten Wanderführer auf diese Weise vornehmlich informativ. Dennoch laden die knapp 170 Seiten auch zu einer entspannten Erkundung im Vorfeld einer Wanderung ein. Der Wanderführer "Teutoburger Wald – Wiehengebirge" ist im Bonifatius Verlag erschienen und kostet 16,90 Euro.


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24.07.2018: Heinrich Wullhorst zu Gast im Studio 47

"Wir alle müssen darauf achten, anständig miteinander umzugehen!"

Im Interview spricht Wullhorst über sein neues Buch "Soziallehre 4.0" und darüber, wie es uns gelingen kann, in Zeiten der Digitalisierung menschlich zu bleiben.


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16.07.2018: Karin Kliewe zeichnet die Figuren des Paderborner Dom-Memos

"Es kann durchaus vorkommen, dass man mich innerhalb des Doms antrifft"

2018 ist das Jahr der Feierlichkeiten rund um das 950-jährige Jubiläum des Paderborner Doms, auch wenn hierbei der so genannte Imad-Dom, der Vorgängerbau des aktuellen Gebäudes, mitgezählt wird. Im Bonifatius Verlag sind zu diesem Anlass einige Produkte erschienen. Neben einer neuen Flyer-Reihe und speziell für Kita- und Schulkinder erstellten Dom-Rallye-Heften steht vor allem das Paderborner Dom-Memo-Spiel im Fokus. Karin Kliewe ist die Künstlerin, die die Fotos auf jedem Kartenpaar mit gezeichneten Figuren von Kindern versehen hat und aus dem Memo-Spiel so auch eine Entdeckungstour für Kinder und Junggebliebene macht. Wir stellen ihr drei Fragen.

Hallo Frau Kliewe, erzählen Sie mit den Karten eigentlich eine Geschichte?

Im Grunde genommen sind sie die Fortsetzung einer Geschichte. Sie begann Ende 2010 mit einer Idee zu einem Kinder-Domführer für den Paderborner Dom. Ziel war es den jungen Besucher mitzunehmen, auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Geheimnisse des Doms. Dafür mussten Charaktere entwickelt werden, die zeigten, dass der Dom nicht nur die Geschichtsinteressierten, Gläubigen oder Bewunderer architektonischer Meisterwerke begeistert. In der Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Frau Dr. Christiane Ruhmann und Herrn Gerd Krombusch nahmen die Figuren immer mehr Gestalt an. Zunächst waren es noch fünf, übrig blieben drei: Lukas, der Belesene, Architektur- und Geschichtsbegeisterte, Tom, der coole Skater, der alles in Frage stellt, sich nur schwer beeindrucken lässt und Emma, die eigentlich Tiere und die Aktivität im Freien bevorzugt. Nachdem im Mai 2011 die Charaktere und deren zeichnerische Umsetzung klar waren, befasste ich mich intensiv mit dem, was es zu entdecken galt: dem Paderborner Dom. Etliche Besuche, Führungen durch Frau Dr. Ruhmann und Herrn Krombusch, zusammen mit den fotografischen Arbeiten von Herrn Ansgar Hoffmann ermöglichten mir einen tiefgründigen und detaillierten Einblick in diese faszinierende Welt. Als der Kinder-Domführer im Juni 2012 in den Druck ging waren Lukas, Tom, Emma und ich selbst tief mit dem Paderborner Dom verbunden. Auch fünf Jahre danach, als das Dom-Memo entstand waren viele der Eindrücke noch präsent. Es fiel mir nicht schwer, die Protagonisten noch einmal im Detail auf einige der schönsten, imposantesten oder erstaunlichsten Schätze des Doms blicken zu lassen. Natürlich präsentiert Lukas dabei gern sein Wissen, wie z. B. am Liborifenster, Tom ist fasziniert von Szenen wie der Auferweckung der Gebeine im Grabmal Fürstenberg und Emma liebt Kostbarkeiten wie die Doppelmadonna oder den Pfauenwedel.

 

Welche Idee lag der zeichnerischen Gestaltung zugrunde?

Nachdem die Charaktere umrissen waren, fertigte ich zunächst verschiedene zeichnerische Stile für jede einzelne Figur. Hierbei ging es vor allem um die Proportionen und ob wir uns im modernen, eher abstrakten Comic-Stil, der bei den Bewegt-Bildern der heutigen Zeit weit verbreitet ist, wiederfinden, oder vielleicht sogar dem Realismus annähern. Schnell wurde klar, dass die Stimmung und die Besonderheiten der verschiedenen Charaktere mit einer dritten Variante am Besten übermittelt werden. Von realistischen Proportionen eher entfernt, in den Formen, im Strich weich und rund – die leicht ins niedliche gehenden Figuren wecken Sympathie. Dabei ist es durchaus gewollt, dass der Pfau, als Insider und außergewöhnliche Figur der Geschichte eine mitunter lustige Rolle übernimmt.

 

Waren Sie im Prozess der Erstellung selbst noch mal im Paderborner Dom? Falls ja, hatte das Einfluss auf Ihre Arbeit?

Speziell für die Erstellung des Memos war ich nicht noch Mal im Dom. Da ich jedoch regelmäßig zu Gast in Paderborn bin, kann es durchaus vorkommen, dass man mich innerhalb des Doms antrifft.

 

Danke für das Gespräch.


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02.07.2018: Kinder erleben Abenteuer im Paderborner Dom

Geschenk an Kitas: Startschuss für Führungen im Jubeljahr

"Dürfen wir da jetzt rein gehen – durch das rote Tor?“, fragen staunende Mädchen und Jungen der Kath. Kita St. Meinolfus Etteln, nachdem sie den Eingang auf der Rückseite des Paderborner Doms gefunden haben. Einige der angehenden Schulkinder entdecken den beeindruckenden Kirchenraum zum ersten Mal. Mit ihnen fällt der Startschuss für das Geschenk des Metopolitankapitels an Kitas im Erzbistum. Als erste von insgesamt 30 Kindergruppen wurden sie zu einem Abenteuer in und rund um die Kathedrale eingeladen.

Alleine waren die 13 Kinder und ihre drei Erzieherinnen bei der besonderen Entdeckungsreise im Paderborner Dom nicht. Religionspädagogin Viola Fromme-Seifert, die gemeinsam mit Gästeführerin Claudia Westermann das Konzept für die Kinderführungen entwickelt hat, begleitete sie dabei. Doch nicht nur das: Kaum waren die Kinder am Dom angekommen und hatten ihre "Entdecker-Karte" mit den zu suchenden Stationen erhalten, lernten sie die Hauptfigur der 90-minütigen Aktion kennen. Liborix, die Pfauenhandpuppe, hatte sich bis dahin in einem Rucksack versteckt.

Der Orden der Dom-Detektive

Gemeinsam mit Liborix meisterten sie alle Aufgaben und waren als Dom-Detektive unterwegs. Sie entdeckten das Taufbecken, fanden heraus wie viele Menschen in den Dom passen, rätselten am Drei-Hasen-Fenster, sangen in der Bartholomäuskapelle, zündeten Kerzen für die zu Hause gebliebenen Kinder an, und konnten sogar den Schutzpatron ihrer Kita – den Hl. Meinolfus – in den geheimsten Ecken der Kirche finden.

Als Belohnung erhielten alle Kinder einen Liborix-Orden, der sie als Dom-Detektive auszeichnet. "Eine Erfahrung, die alle Kitakinder machen sollten", findet Kitaleitung Susanne Gieseke und bedankt sich damit für das Geschenk im Jubiläumsjahr.

 


Den Paderborner Dom mit Kitakindern oder Schulkindern ab Klasse 3 spielerisch und spannend entdecken? Ganz einfach –  mit Liborix zum Dom-Detektiv werden! Für Pädagogische Fachkräfte in Kitas, Eltern und Großeltern:

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20.06.2018: Neues Buch von Heinrich Wullhorst erschienen

Menschlich bleiben in Zeiten der Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert unsere Gewohnheiten – privat wie beruflich – und das in einem Ausmaß und Tempo, wie es die Gesellschaft, und größer gedacht: die Menschheit im Allgemeinen zuletzt vielleicht in der Zeit der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebt hat – und verkraften musste. Längst nicht alle Veränderungen sind dabei zum Besseren des Einzelnen.

Immer wieder hört und liest man davon, dass Maschinen oder neue Computerprogramme die Arbeitsplätze ganzer Berufszweige gefährden oder diese Aufgaben bereits vollständig übernommen haben.

Gleichzeitig wird unsere Kommunikation miteinander zwar vielfältiger, dabei aber auch mittelbarer. E-Mails und Chats, statt des persönlichen Gesprächs, Videotelefonie rund um den Globus, statt eines persönlichen Treffens. Einerseits sind dies unbestritten Errungenschaften, auf die bei aller Kritik die wenigsten von uns wieder verzichten möchten.

Andererseits ist diese Kritik aber ebenfalls berechtigt: Eine mittelbarere Kommunikation führt mitunter auch dazu, Hemmschwellen abzubauen. Menschen werden nicht mehr als Individuen gesehen, mit der Betonung deutlich auf dem Wort ‚sehen‘. Beide Entwicklungen können im Zusammenspiel zu einem fatalen Ergebnis führen: Die anstehenden Umbrüche, gerade in der Arbeitswelt, lassen bei der Umsetzung die nötige Menschlichkeit im Umgang miteinander vermissen. Im Privaten kann man die sprachliche Verrohung, die offene Diskriminierung und den immer stärker zu Tage tretenden Rassismus in den Sozialen Medien oder den Kommentarspalten der Tageszeitungen als Indikatoren betrachten.

 

Menschlichkeit 4.0?

Die Frage ist also, wie es gelingt, in Zeiten der Digitalisierung menschlich zu bleiben? Was bedeutet ‚menschlich‘ in diesem Zusammenhang? Und warum ist Menschlichkeit überhaupt ein relevantes Kriterium, wenn man über die sogenannte "Industrie 4.0" spricht?

Auf all diese Fragen versucht Heinrich Wullhorst mit seinem neuen Buch "Soziallehre 4.0", das jetzt im Bonifatius Verlag erschienen ist, Antworten zu geben. Im Gespräch mit unterschiedlichen Fachleuten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens lassen sie sich dabei von den Prinzipien der Katholischen Soziallehre leiten, also der Solidarität, der Subsidiarität, dem Gemeinwohl etc. – Begriffe, von denen viele heute längst nicht mehr wissen, wofür sie stehen. Und so zieht sich eine Überlegung in unterschiedlichen Facetten durch das gesamte Buch: Entscheidend für den zukünftigen Zusammenhalt der Gesellschaft im Ganzen und die Unversehrtheit der Würde des Einzelnen ist eine Rückbesinnung auf diese Vorstellungen eines Gesellschaftsmodells bei gleichzeitiger Übertragung und Anpassung auf heutige Herausforderungen. Eine "Soziallehre 4.0" eben.

Zu Wort kommen u. a. Oskar Lafontaine, Katharina Norpoth, Klemens Skibicki, Marie-Luise Dött und Thomas Sternberg.


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07.06.2018: Sammelband dokumentiert wirtschaftsethische Reden von Erzbischof Becker

Gutes Wirtschaften

Dortmund (pdp). Der Mensch soll "Urheber, Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens" sein. Das Zitat aus der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" (Freude und Hoffnung) des Zweiten Vatikanischen Konzils kennzeichnet die Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund. In dem Sammelband "Gut wirtschaften" sind diese Redebeiträge des Erzbischofs jetzt im Bonifatius Verlag als Buch erschienen.

Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstages des Paderborner Erzbischofes am 8. Juni fand am Mittwoch in der Kommende, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, die feierliche Präsentation des Sammelbandes statt. Herausgeber Dr. Andreas Fisch fasste dabei die vielen unterschiedlichen Themen der Redebeiträge zusammen, in denen es unter anderem um Steuergerechtigkeit, Umweltfragen, Freihandel und Gemeinwohlorientierung geht. Dokumentiert sind die Reden aus den Jahren 2011 bis 2018. Seit 2007 veranstaltet die Kommende Dortmund einmal im Jahr einen Unternehmertag im Westfälischen Industrieklub, um wertorientierte und interessierte Unternehmer zusammen zu bringen und die Begegnung von Kirche und Wirtschaft zu fördern. Jeweils zu Beginn dieser Unternehmertage gibt es einen Redebeitrag des Erzbischofs.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger. (Foto: Michael Bodin / pdp)

In seinen Beiträgen habe Erzbischof Becker immer "mutig und pointiert" Stellung bezogen, lobte Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn, welche die Unternehmertage mit veranstaltet. Dabei gehe es um einen "ethischen Dialog von Kirche und Wirtschaft", fasste Prof. Dr. Dirk Sauerland von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten / Herdecke zusammen. Professor Sauerland, der auch Mitglied im Sozialwissenschaftlichen Arbeitskreis der Kommende ist, ging bei der Buchvorstellung besonders auf die aus seiner Sicht programmatische Rede vom Unternehmertag 2017 ein. Diese beschreibe die Kirche als "Teil des institutionellen Wandels der Gesellschaft". In Übereinstimmung mit der Deutschen Bischofskonferenz wurde hier die Forderung nach einer "ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" aufgegriffen. Eine gute Ordnungspolitik müsse den Wettbewerb in die richtigen Bereiche lenken und gutes Wirtschaften fördern. Ebenso werden in dieser und weiteren Reden aber auch die Unternehmer als soziale "Pioniere" beschrieben, welche die Marktwirtschaft dort weiterentwickeln könnten, wo sie im Menschlichen Defizite aufweist.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte. (Foto: Michael Bodin / pdp)


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