Willkommen im Blog des Bonifatius Verlags


24.07.2018: Heinrich Wullhorst zu Gast im Studio 47

"Wir alle müssen darauf achten, anständig miteinander umzugehen!"

Im Interview spricht Wullhorst über sein neues Buch "Soziallehre 4.0" und darüber, wie es uns gelingen kann, in Zeiten der Digitalisierung menschlich zu bleiben.


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16.07.2018: Karin Kliewe zeichnet die Figuren des Paderborner Dom-Memos

"Es kann durchaus vorkommen, dass man mich innerhalb des Doms antrifft"

2018 ist das Jahr der Feierlichkeiten rund um das 950-jährige Jubiläum des Paderborner Doms, auch wenn hierbei der so genannte Imad-Dom, der Vorgängerbau des aktuellen Gebäudes, mitgezählt wird. Im Bonifatius Verlag sind zu diesem Anlass einige Produkte erschienen. Neben einer neuen Flyer-Reihe und speziell für Kita- und Schulkinder erstellten Dom-Rallye-Heften steht vor allem das Paderborner Dom-Memo-Spiel im Fokus. Karin Kliewe ist die Künstlerin, die die Fotos auf jedem Kartenpaar mit gezeichneten Figuren von Kindern versehen hat und aus dem Memo-Spiel so auch eine Entdeckungstour für Kinder und Junggebliebene macht. Wir stellen ihr drei Fragen.

Hallo Frau Kliewe, erzählen Sie mit den Karten eigentlich eine Geschichte?

Im Grunde genommen sind sie die Fortsetzung einer Geschichte. Sie begann Ende 2010 mit einer Idee zu einem Kinder-Domführer für den Paderborner Dom. Ziel war es den jungen Besucher mitzunehmen, auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Geheimnisse des Doms. Dafür mussten Charaktere entwickelt werden, die zeigten, dass der Dom nicht nur die Geschichtsinteressierten, Gläubigen oder Bewunderer architektonischer Meisterwerke begeistert. In der Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Frau Dr. Christiane Ruhmann und Herrn Gerd Krombusch nahmen die Figuren immer mehr Gestalt an. Zunächst waren es noch fünf, übrig blieben drei: Lukas, der Belesene, Architektur- und Geschichtsbegeisterte, Tom, der coole Skater, der alles in Frage stellt, sich nur schwer beeindrucken lässt und Emma, die eigentlich Tiere und die Aktivität im Freien bevorzugt. Nachdem im Mai 2011 die Charaktere und deren zeichnerische Umsetzung klar waren, befasste ich mich intensiv mit dem, was es zu entdecken galt: dem Paderborner Dom. Etliche Besuche, Führungen durch Frau Dr. Ruhmann und Herrn Krombusch, zusammen mit den fotografischen Arbeiten von Herrn Ansgar Hoffmann ermöglichten mir einen tiefgründigen und detaillierten Einblick in diese faszinierende Welt. Als der Kinder-Domführer im Juni 2012 in den Druck ging waren Lukas, Tom, Emma und ich selbst tief mit dem Paderborner Dom verbunden. Auch fünf Jahre danach, als das Dom-Memo entstand waren viele der Eindrücke noch präsent. Es fiel mir nicht schwer, die Protagonisten noch einmal im Detail auf einige der schönsten, imposantesten oder erstaunlichsten Schätze des Doms blicken zu lassen. Natürlich präsentiert Lukas dabei gern sein Wissen, wie z. B. am Liborifenster, Tom ist fasziniert von Szenen wie der Auferweckung der Gebeine im Grabmal Fürstenberg und Emma liebt Kostbarkeiten wie die Doppelmadonna oder den Pfauenwedel.

 

Welche Idee lag der zeichnerischen Gestaltung zugrunde?

Nachdem die Charaktere umrissen waren, fertigte ich zunächst verschiedene zeichnerische Stile für jede einzelne Figur. Hierbei ging es vor allem um die Proportionen und ob wir uns im modernen, eher abstrakten Comic-Stil, der bei den Bewegt-Bildern der heutigen Zeit weit verbreitet ist, wiederfinden, oder vielleicht sogar dem Realismus annähern. Schnell wurde klar, dass die Stimmung und die Besonderheiten der verschiedenen Charaktere mit einer dritten Variante am Besten übermittelt werden. Von realistischen Proportionen eher entfernt, in den Formen, im Strich weich und rund – die leicht ins niedliche gehenden Figuren wecken Sympathie. Dabei ist es durchaus gewollt, dass der Pfau, als Insider und außergewöhnliche Figur der Geschichte eine mitunter lustige Rolle übernimmt.

 

Waren Sie im Prozess der Erstellung selbst noch mal im Paderborner Dom? Falls ja, hatte das Einfluss auf Ihre Arbeit?

Speziell für die Erstellung des Memos war ich nicht noch Mal im Dom. Da ich jedoch regelmäßig zu Gast in Paderborn bin, kann es durchaus vorkommen, dass man mich innerhalb des Doms antrifft.

 

Danke für das Gespräch.


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02.07.2018: Kinder erleben Abenteuer im Paderborner Dom

Geschenk an Kitas: Startschuss für Führungen im Jubeljahr

"Dürfen wir da jetzt rein gehen – durch das rote Tor?“, fragen staunende Mädchen und Jungen der Kath. Kita St. Meinolfus Etteln, nachdem sie den Eingang auf der Rückseite des Paderborner Doms gefunden haben. Einige der angehenden Schulkinder entdecken den beeindruckenden Kirchenraum zum ersten Mal. Mit ihnen fällt der Startschuss für das Geschenk des Metopolitankapitels an Kitas im Erzbistum. Als erste von insgesamt 30 Kindergruppen wurden sie zu einem Abenteuer in und rund um die Kathedrale eingeladen.

Alleine waren die 13 Kinder und ihre drei Erzieherinnen bei der besonderen Entdeckungsreise im Paderborner Dom nicht. Religionspädagogin Viola Fromme-Seifert, die gemeinsam mit Gästeführerin Claudia Westermann das Konzept für die Kinderführungen entwickelt hat, begleitete sie dabei. Doch nicht nur das: Kaum waren die Kinder am Dom angekommen und hatten ihre "Entdecker-Karte" mit den zu suchenden Stationen erhalten, lernten sie die Hauptfigur der 90-minütigen Aktion kennen. Liborix, die Pfauenhandpuppe, hatte sich bis dahin in einem Rucksack versteckt.

Der Orden der Dom-Detektive

Gemeinsam mit Liborix meisterten sie alle Aufgaben und waren als Dom-Detektive unterwegs. Sie entdeckten das Taufbecken, fanden heraus wie viele Menschen in den Dom passen, rätselten am Drei-Hasen-Fenster, sangen in der Bartholomäuskapelle, zündeten Kerzen für die zu Hause gebliebenen Kinder an, und konnten sogar den Schutzpatron ihrer Kita – den Hl. Meinolfus – in den geheimsten Ecken der Kirche finden.

Als Belohnung erhielten alle Kinder einen Liborix-Orden, der sie als Dom-Detektive auszeichnet. "Eine Erfahrung, die alle Kitakinder machen sollten", findet Kitaleitung Susanne Gieseke und bedankt sich damit für das Geschenk im Jubiläumsjahr.

 


Den Paderborner Dom mit Kitakindern oder Schulkindern ab Klasse 3 spielerisch und spannend entdecken? Ganz einfach –  mit Liborix zum Dom-Detektiv werden! Für Pädagogische Fachkräfte in Kitas, Eltern und Großeltern:

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20.06.2018: Neues Buch von Heinrich Wullhorst erschienen

Menschlich bleiben in Zeiten der Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert unsere Gewohnheiten – privat wie beruflich – und das in einem Ausmaß und Tempo, wie es die Gesellschaft, und größer gedacht: die Menschheit im Allgemeinen zuletzt vielleicht in der Zeit der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebt hat – und verkraften musste. Längst nicht alle Veränderungen sind dabei zum Besseren des Einzelnen.

Immer wieder hört und liest man davon, dass Maschinen oder neue Computerprogramme die Arbeitsplätze ganzer Berufszweige gefährden oder diese Aufgaben bereits vollständig übernommen haben.

Gleichzeitig wird unsere Kommunikation miteinander zwar vielfältiger, dabei aber auch mittelbarer. E-Mails und Chats, statt des persönlichen Gesprächs, Videotelefonie rund um den Globus, statt eines persönlichen Treffens. Einerseits sind dies unbestritten Errungenschaften, auf die bei aller Kritik die wenigsten von uns wieder verzichten möchten.

Andererseits ist diese Kritik aber ebenfalls berechtigt: Eine mittelbarere Kommunikation führt mitunter auch dazu, Hemmschwellen abzubauen. Menschen werden nicht mehr als Individuen gesehen, mit der Betonung deutlich auf dem Wort ‚sehen‘. Beide Entwicklungen können im Zusammenspiel zu einem fatalen Ergebnis führen: Die anstehenden Umbrüche, gerade in der Arbeitswelt, lassen bei der Umsetzung die nötige Menschlichkeit im Umgang miteinander vermissen. Im Privaten kann man die sprachliche Verrohung, die offene Diskriminierung und den immer stärker zu Tage tretenden Rassismus in den Sozialen Medien oder den Kommentarspalten der Tageszeitungen als Indikatoren betrachten.

 

Menschlichkeit 4.0?

Die Frage ist also, wie es gelingt, in Zeiten der Digitalisierung menschlich zu bleiben? Was bedeutet ‚menschlich‘ in diesem Zusammenhang? Und warum ist Menschlichkeit überhaupt ein relevantes Kriterium, wenn man über die sogenannte "Industrie 4.0" spricht?

Auf all diese Fragen versucht Heinrich Wullhorst mit seinem neuen Buch "Soziallehre 4.0", das jetzt im Bonifatius Verlag erschienen ist, Antworten zu geben. Im Gespräch mit unterschiedlichen Fachleuten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens lassen sie sich dabei von den Prinzipien der Katholischen Soziallehre leiten, also der Solidarität, der Subsidiarität, dem Gemeinwohl etc. – Begriffe, von denen viele heute längst nicht mehr wissen, wofür sie stehen. Und so zieht sich eine Überlegung in unterschiedlichen Facetten durch das gesamte Buch: Entscheidend für den zukünftigen Zusammenhalt der Gesellschaft im Ganzen und die Unversehrtheit der Würde des Einzelnen ist eine Rückbesinnung auf diese Vorstellungen eines Gesellschaftsmodells bei gleichzeitiger Übertragung und Anpassung auf heutige Herausforderungen. Eine "Soziallehre 4.0" eben.

Zu Wort kommen u. a. Oskar Lafontaine, Katharina Norpoth, Klemens Skibicki, Marie-Luise Dött und Thomas Sternberg.


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07.06.2018: Sammelband dokumentiert wirtschaftsethische Reden von Erzbischof Becker

Gutes Wirtschaften

Dortmund (pdp). Der Mensch soll "Urheber, Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens" sein. Das Zitat aus der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" (Freude und Hoffnung) des Zweiten Vatikanischen Konzils kennzeichnet die Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund. In dem Sammelband "Gut wirtschaften" sind diese Redebeiträge des Erzbischofs jetzt im Bonifatius Verlag als Buch erschienen.

Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstages des Paderborner Erzbischofes am 8. Juni fand am Mittwoch in der Kommende, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, die feierliche Präsentation des Sammelbandes statt. Herausgeber Dr. Andreas Fisch fasste dabei die vielen unterschiedlichen Themen der Redebeiträge zusammen, in denen es unter anderem um Steuergerechtigkeit, Umweltfragen, Freihandel und Gemeinwohlorientierung geht. Dokumentiert sind die Reden aus den Jahren 2011 bis 2018. Seit 2007 veranstaltet die Kommende Dortmund einmal im Jahr einen Unternehmertag im Westfälischen Industrieklub, um wertorientierte und interessierte Unternehmer zusammen zu bringen und die Begegnung von Kirche und Wirtschaft zu fördern. Jeweils zu Beginn dieser Unternehmertage gibt es einen Redebeitrag des Erzbischofs.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger. (Foto: Michael Bodin / pdp)

In seinen Beiträgen habe Erzbischof Becker immer "mutig und pointiert" Stellung bezogen, lobte Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn, welche die Unternehmertage mit veranstaltet. Dabei gehe es um einen "ethischen Dialog von Kirche und Wirtschaft", fasste Prof. Dr. Dirk Sauerland von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten / Herdecke zusammen. Professor Sauerland, der auch Mitglied im Sozialwissenschaftlichen Arbeitskreis der Kommende ist, ging bei der Buchvorstellung besonders auf die aus seiner Sicht programmatische Rede vom Unternehmertag 2017 ein. Diese beschreibe die Kirche als "Teil des institutionellen Wandels der Gesellschaft". In Übereinstimmung mit der Deutschen Bischofskonferenz wurde hier die Forderung nach einer "ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" aufgegriffen. Eine gute Ordnungspolitik müsse den Wettbewerb in die richtigen Bereiche lenken und gutes Wirtschaften fördern. Ebenso werden in dieser und weiteren Reden aber auch die Unternehmer als soziale "Pioniere" beschrieben, welche die Marktwirtschaft dort weiterentwickeln könnten, wo sie im Menschlichen Defizite aufweist.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte. (Foto: Michael Bodin / pdp)


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01.06.2018: Bonifatius-Autor Dr. Andreas Püttmann analysiert anhand von Studien aus Politik und Gesellschaft

Katholisch! Was haben wir davon?

Zu einem Gesprächsabend unter dem Titel "Katholisch! Was haben wir davon?" mit dem Publizisten Dr. Andreas Püttmann laden die GKP-Regionalgruppe Rheinland und das Katholische Bildungswerk Bonn am Dienstag, den 19. Juni 2018 ein.

Anhand einer breiten Datenbasis weist der ökumenisch engagierte Politikwissenschaftler Andreas Püttmann nach, wie Katholiken die Bundesrepublik, die demokratische Kultur und das soziale Klima prägten. Püttmann setzt sich mit Risiken und Folgen der Entchristlichung Deutschlands seit vielen Jahren auseinander. Seine Recherchen sind eine Entdeckung. Und eine Ermutigung – nicht nur für Katholiken –, christliche Überzeugungen weiter deutlich in der Öffentlichkeit zu vertreten. Denn ihr positiver Einfluss kommt allen zugute. Der Autor spricht dabei Konkurrenzen wie auch gemeinsame Herausforderungen der Kirchen an und fordert, sich klar von unheiligen Allianzen mit Rechtspopulisten abzusetzen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Katholischen Bildungswerk, Haus B, Saal, Kasernenstraße 60 in Bonn.

Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler, Publizist
Moderation: Felix Neumann (GKP) & Dr. Karla Sponar (GKP)
Di., 19. Juni 2018 | 19.00 Uhr 

Katholisches Bildungswerk | Haus B, Saal  | Kasernenstr. 60
53111 Bonn

Eintritt frei // weitere Infos

24.05.2018: Aktuelle Touren passend zum Wandertag 2018

Wandern mit Buch, Karte und Smartphone

Am 13. August ist es soweit: Der Deutsche Wandertag startet und ist wieder in unserer Heimat Ostwestfalen-Lippe. Pünktlich dazu veröffentlichen wir im Bonifatius Verlag einen Wanderführer, der Ihnen, in Kombination mit dem Smartphone, Ihre Planungen erleichtert und Sie sicher ans Ziel bringt. Zusätzlich sind drei unserer Wanderkarten des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge wieder in aktualisierter Form erhältlich und führen Sie von Augustdorf bis Schieder durch Stadt und Land.

 

 

"Teutoburger Wald - Wiehengebirge"


Die 10 schönsten Tagestouren für sportliche Wanderer - geplant und getestet

Günter Droste und Eugen Eiden richten sich an sportliche Tageswanderer. Dieses Buch enthält nur Streckenwanderungen und beschränkt sich ausschließlich auf zertifizierte Qualitätswanderwege oder vergleichbare Routen.

Alle Touren sind immer mit dem öffentlichen Nahverkehr kombiniert. Es ist alles so  vorgeplant, dass einer spontanen Tageswanderung nichts im Weg steht. Zehn Routen stehen zur Auswahl – darüber hinaus finden sich zu allen Routen zusätzlichen Informationen im Internet, einfach zu erreichen über einen QR-Code direkt im Buch.

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Wanderkarte NRW "Hermannsland"

Augustdorf - Detmold - Horn-Bad Meinberg - Lage - Oerlinghausen

Der Hermannsweg, Teil der Hermannshöhen und ausgewiesener "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland", verläuft von Südost nach Nordwest quer durch das Kartenblatt. Weitere Fernwanderwege des Teutoburger-Wald-Vereins sind hier der Cheruskerweg, der Niedersachsenweg, der Runenweg und der Lönspfad. Ein engmaschiges Netz gut markierter örtlicher Rundwanderwege, die vom Lippischen Heimatbund betreut werden, macht den Wanderspaß komplett.

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Wanderkarte NRW "Nordlippisches Bergland"

Barntrup - Dörentrup - Extertal - Kalletal - Lemgo

Die Hügel des Nordlippischen Berglandes sind fast so hoch wie der Teutoburger Wald, nicht so bekannt, aber für Wanderer dennoch mehr als attraktiv. Neue Wege sind hinzugekommen, so der "Weg der Blicke", der das Gebiet der Gemeinden Dörentrup, Barntrup, Extertal und Kalletal umkreist. Einen besonders schönen Blick ermöglicht die Burg Sternberg, das Wahrzeichen der Region. Touristisch interessant ist die alte Hansestadt Lemgo.

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Wanderkarte NRW "Lippischer Südosten"

Barntrup - Blomberg - Lügde - Schieder-Schwalenberg

Im Südosten des Kreises Lippe überragt das Wandergebiet der (fast) 500 m hohe Köterberg, der "Brocken des Weserberglandes". Ein reizvoller Teil des Wanderwegs "Pilgern in Lippe" führt durch das Gebiet und berührt unter anderem das ehemalige Kloster Falkenhagen, den historischen Stadtkern Lügde und die mittelalterliche Stadt Blomberg. Die Wanderkarte eröffnet viele Möglichkeiten, auf Rundwanderungen das Gebiet zu erkunden, so auf dem Mythenweg in Lügde und herrlichem Blick auf den Schieder-See.

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Sie sind sich noch unsicher, welche Tour die richtige für Sie ist? Dann schauen Sie sich unsere Neuerscheinungen doch einfach während des 118. Deutschen Wandertages an.


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17.05.2018: Neue Blicke auf den Dom

Der Paderborner Dom für Veganer?

Mit der neuen Reihe "Der Paderborner Dom für …" startet der Bonifatius Verlag kurz vor den Feierlichkeiten zum Domjubiläum damit, ganz unterschiedliche Zielgruppen neu für die Kathedrale zu begeistern.

Die ersten drei Veröffentlichungen richten sich an "… mutige Frauen", "… starke Männer" und "… Veganer". Weitere Veröffentlichungen sollen den Dom unter anderem für Tierfreunde, Nichtraucher und Musikusse interessant machen. "Selbst für Evangelische haben wir etwas in Planung", sagt Claudia Auffenberg augenzwinkernd, die die Dom-Flyer in Zusammenarbeit mit Claudia Westermann erarbeitet und gestaltet. Auf elf ausfaltbaren Seiten zeigen sie zum jeweiligen Thema passende Stellen im Dom, die man im Vorbeilaufen vermutlich alle schon mal gesehen, bislang vielleicht aber noch nie bewusst wahrgenommen hat. Hält man sich an die Flyer, kann man den Dom nun also gleich mehrfach neu erleben. Die Autorinnen haben die Flyer alle identisch aufgebaut. Enthalten sind eine Übersichtskarte, auf der alle beschriebenen Stellen verzeichnet sind. Jede dieser Stellen wird dann auf einer eigenen Seite vorgestellt. Ein Foto hilft dabei, diese Orte eindeutig zu erkennen, wenn man davorsteht. Die Flyer sind im Dom sowie in den örtlichen Buchhandlungen erhältlich und kosten jeweils einen Euro.

Laden zu neuen Entdeckungstouren im Dom ein: Claudia Westermann, Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Claudia Auffenberg (v. l.)
 


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10.05.2018: Herbstkatalog mit neuen Titel veröffentlicht

Über den "Superpapst", "Erna" und das Leben mit Hunden

Bonifatius startet in die zweite Jahreshälfte und mit Blick auf die kommenden Titel und Cover sind wir im Verlag heute schon voller Vorfreude.

... "Der Superpapst" im Shop ansehen"Der Superpapst"
Franziskus, die Stadt und der Erdkreis

Thomas Jansen schreibt im Oktober über den "Superpapst". Für die einen ist er der "Superman-Papst", der die katholische Kirche rettet, für andere ein „Diktator-Papst“ unter Häresie-Verdacht. Kein Nachfolger des Apostels Petrus hat in den vergangenen Jahrzehnten so polarisiert wie Franziskus. Thomas Jansen, langjähriger Vatikan-Korrespondent der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), zieht in diesem Buch eine Zwischenbilanz dieses ungewöhnlichen Pontifikats. Was hat Franziskus bislang tatsächlich verändert? Ist er ein Reformer, ein Revolutionär oder ein radikaler Papst? Wie groß sind die Widerstände? Wohin führt er die katholische Kirche?

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"Erna, übernehmen Sie!"
Eine Frau und ihre Mission

Denken wir mal das Undenkbare: Könnte es sein, dass Gott am Rande der Verzweiflung ist? Dass er unglücklich ist über das, was in seiner Kirche geschieht bzw. gerade nicht geschieht? Jedenfalls scheint er nun aktiv geworden zu sein und ruft seine verlässlichste … na ja, Waffe wäre vielleicht das falsche Wort, sagen wir: Kraft in den Dienst: Erna Schabiewsky! Eine der Aufrechten ihrer Gemeinde, eine, die weiß, wie man die Spülmaschine im Pfarrheim bedient, eine, die ihr Herz sowohl am rechten Fleck als auch auf der Zunge trägt und die immer bereit ist, ihre Bescheidenheit abzuwerfen und von hinten in die erste Reihe zu kommen. Gott scheint erkannt zu haben: Auf Menschen wie sie kommt es jetzt an: "Erna, übernehmen Sie!"

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"Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum"
aus der Reihe: 3 x 7 Zusagen des Glaubens

Kein Tier hat sich im Laufe der Evolution so sehr auf den Menschen eingelassen wie der Hund. Und kein Tier hat der Mensch so an sich herangelassen wie den Hund. In vielen Bereichen sind Hunde echte Kollegen des Menschen: im Rettungswesen, als Assistenz- oder Wachhunde. Und wie dieses Buch belegt: auch in der Seelsorge. Hundedame Emma, aus einem Tierheim heraus adoptiert, entpuppte sich von Anfang an als pädagogisch/seelsorglicher Glücksfall. Sie unterstützt die Autorin bei Seel­sorgegesprächen und hält Katechesen. Sie – Emma – lässt Kindergartenkinder die Verantwortung für die Schöpfung erleben und hilft beim Sakramentenunterricht in der Schule. Sie lädt ein zum Theologisieren und zum achtsamen Umgang mit sich selbst. Und sie ist einfach Hund, verfressen, verschmust und eigensinnig. Sehr frei nach Loriot: "Leben und Arbeiten ohne Hund ist möglich, aber mit ist schöner!"

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Alle kommenden Titel des nächsten Halbjahres finden Sie in unserem aktuellen Vorschauprospekt "Neuerscheinungen, Herbst 2018" (PDF, ca. 3 MB), den Sie hier ansehen oder herunterladen können. Sie haben Interesse an der gedruckten Variante? Schreiben Sie uns: verlag@bonifatius.de


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30.04.2018: Das ifp organisiert das "Mediencafé" während des Katholikentags in Münster

Andreas Püttmann und viele weitere Journalisten vor Ort


// Aktualisiert: Bei Klick auf den Link kommt man zu einem Live-Mitschnitt, den der Account des Mediencafés auf Facebook geteilt hat. Zum Anschauen des Videos benötigt man keinen Facebook-Account.

https://www.facebook.com/mediencafe.katholikentag/videos/438300426622418/


Das Mediencafé in der Pension Schmidt wird während des Katholikentags in Münster (9.-13.05.2018) der Treffpunkt für Mediennutzer und Journalisten sein. Dahinter steckt ein Team der Katholischen Journalistenschule ifp (kurz für "Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V") in Zusammenarbeit mit Partnern von der "GKP" und "Christ&Welt".

Mittags im Café zusammen mit Journalisten sitzen und über deren Arbeit sprechen – das ifp macht das im Mediencafé auf dem Katholikentag möglich. Beheimatet in der Pension Schmidt ist das Mediencafé unter folgender Adresse zu finden: Alter Steinweg 37, 48143 Münster.

Redakteure, Reporter und Chefredakteure diskutieren am Kaffeehaustisch über ihre Konzepte. Natürlich haben sie auch ein offenes Ohr für das Feedback ihrer Leser und Zuschauer.

Die Bandbreite der vertretenen Medien ist erstklassig: KNA (Katholische Nachrichten-Agentur), Kirche und Leben, Deutschlandfunk, DIE ZEIT, ZDF, ZEIT Christ & Welt, Herder Korrespondenz, theo. das katholische magazin.

Es wird Talk, Kabarett, Musik, Lesungen, Slam, Kontakte und Gespräche geben.

 

Einer der zahlreichen Gäste des Mediencafés wird Bonifatius-Autor Andreas Püttmann sein. Bei gleich zwei Veranstaltungen ist er zu Gast:

# am Freitag (11.5.) wird Püttmann zwischen 14 und 15 Uhr zum Thema "Wieviel Politik verträgt die Kirche?" interviewt

# am Samstag von 19 bis 20 Uhr gibt es im Mediencafé eine Lesung aus "Wie katholisch ist Deutschland - und was hat es davon?" mit Diskussion:

Zwischendurch ist Püttmann noch im Rahmen der Podiumsdiskussion "Journalismus in Zeiten von Hassmails und Shitstorm. Die Rolle der Medien und die Suche nach Frieden" zu sehen. Er führt mit einen Impulsreferat ins Thema ein (Sa., 12.5. um 14 Uhr in der Schützenstraße 46, 48143 Münster).


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25.04.2018: Nachbericht zur Buchvorstellung "Seitdem ist alles anders"

Rückblick am Tag nach der Veranstaltung im Bestattungshaus Sauerbier

// Nachtrag zum Blogartikel vom 28.03.2018: Buchvorstellung im Bestattungshaus Sauerbier (Büren)

Es war eine besondere Atmopshäre, in der Maira Stork auf Einladung des Bestattungshauses Sauerbier ihr Buch "Seitdem ist alles anders" vorstellte. Gut 75 Zuhörer waren gekommen und sorgten für einen vollen Saal. Nach der Begrüßung durch den Hausherren Dieter Sauerbier und einigen einleitenden Worten von Lydia Willemsen, Lebens- und Trauerbegleiterin des Caritasverbands Paderborn, die auch die Autorin in der schwersten Zeit und bis heute zur Seite steht, war das erste Eis gebrochen. Beide, Sauerbier und Willemsen, dankten Stork für den Mut, durch das Erzählen ihrer eigenen Geschichte anderen Betroffenen zu helfen.

Diese Rückmeldung kam auch im Anschluss an die Lesung, die Stork um einige akustische und visiuelle Features ergänzte. Nach einer Pause konnten alle Interessierten nochmals zusammenfinden und sich im direkten Gespräch mit Maira Stork, aber auch mit Lydia Willemsen und Dieter Sauerbier, über gemachte Erfahrungen austauschen. Die Wiedererkennbarkeit dessen, was man selbst – in anderer Form und doch irgendwie gleich – erlebt habe, ermögliche einen ganz besonderen Zugang zu dem, was Stork vermitteln wollte, so das verbindende Gefühl. Dabei ging es eben gerade nicht darum, für den Rest des eigenen Lebens traurig zu sein.

Am Ende des Abends merkte man allen Beteiligten die Erleichterung, aber auch die Freude über eine rundum gelungene Veranstaltung an. Und auch der Verlag durfte sich freuen, es konnte kein Buch wieder mit nach Paderborn genommen werden.


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17.04.2018: Bonifatius GmbH weiht neue Produktionshalle und Druckmaschine ein

Rotoman DirectDrive legt los

Am 16. April war es soweit: Nach einem dreijährigen Planungs- und Bauprozess wurde auf dem Firmengelände der Bonifatius GmbH die Produktionshalle für unsere neue Rollenoffsetmaschine Rotoman DirectDrive vom Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker eingeweiht. Die nachfolgenden Fotos geben einige Eindrücke dieses Festtages wieder.


Mehr über die neuen Produktionsaggregaten, die Arbeit unserer Druckerei und unser Selbstverständnis erfahren Sie in unserem offiziellen Dom-Magazin zur Einweihung.

28.03.2018: Buchvorstellung im Bestattungshaus Sauerbier (Büren)

Wie umgehen mit dem Suizid eines Angehörigen?

Weil ein anderer nicht mehr leben wollte, liegt der eigene Alltag auf einmal in Trümmern. Das ist die Situation von Hinterbliebenen nach einem Suizid. Die Autorin Maira Stork liest aus ihrem neuen Buch "Seitdem ist alles anders" und erzählt, wie sie mit diesem Schicksalschlag umgegangen ist.

// Aktualisiert: Einen Nachbericht zur Veranstaltung finden Sie hier

Der Schock, die Wut, das langsame Begreifen, das Umgehen mit wohl nie zu beantwortenden Fragen, Schuldgefühle – mit alldem sind Menschen konfrontiert, in deren Umfeld sich jemand das Leben genommen hat. Oft genug stehen sie allein da, denn die Hilflosigkeit angesichts dieser Tat lähmt auch die Umgebung der Hinterbliebenen.

Das war auch die Situation von Maira Stork, Jg. 1991, sie verlor ihre Mutter durch Suizid. Seitdem setzt sie sich intensiv mit der Trauerbewältigung auseinander, besonders auf kreativer Ebenen. Sie selbst hat während ihres Trauerprozesses festgestellt, wie wichtig der Austausch mit anderen ist. Daher möchte sie über dieses Buch ihre Geschichte mit anderen Betroffen teilen und ihnen helfen, ihren Trauerprozess aktiv zu bestreiten.

Maira Stork wird an diesem Abend aus ihrem Buch lesen. In der Pause wird es musikalisch: Bei Klaviermusik stehen Getränke bereit. Im Anschluss an die Lesung steht die Autorin für Gespräche zur Verfügung und signiert auch gern Ihr Buch.


Wann? Di., 24.04.2018 | 19 Uhr

Wo? In der Trauerhalle des Bestattungshauses Sauerbier in Büren

Dieter Sauerbier Bestattungshaus
Brenkener Str. 13
33142 Büren

Der Eintritt ist frei, das Bestattungshaus Sauerbier freut sich aber über eine kleine Spende, die Spendenbox wird direkt am Eingang stehen. Damit werden sozialen Projekte unterstützt, über die Sie sich auf der Homepage des Bestattungshauses informieren können.


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09.03.2018: Eine Veranstaltung der Deutschen Ordensobernkonferenz

Tag der offenen Klöster: "Gut. Wir sind da."

Zum zweiten Mal laden die Ordensgemeinschaften in Deutschland und darüber hinaus im Jahr 2018 zu einem "Tag der offenen Klöster" ein. Unter dem Motto "Gut. Wir sind da." öffnen am 21. April 2018 viele Klöster ihre Pforten. Sie laden zu einem Fest der Begegnung ein.

aus der Pressemappe der DOK

Klöster sind bemerkenswerte Räume - oft sind sie einfach da; nach einer langen oder kurzen Geschichte an dem einen oder anderen Ort. Und auch wenn manche die Ordensfrauen und -männer als Exoten ansehen: Auch sie sind da, mit ihren besonderen Lebensform. Und sie leben gern so.

Allerdings stellen sie als Ordensleute zunehmend fest, dass sie mit ihrer Lebensform aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung verschwinden. Immer mehr Menschen begegnen Schwestern und Mönchen nur noch als Fernsehfiguren und in der Literatur. Diese haben aber oft wenig mit der Lebenswirklichkeit der Ordensmenschen zu tun.

So ist der Tag der offenen Klöster eine Einladung, sich selbst ein Bild zu machen, wie Leben im Hloster im 21. Jahrhundert aussieht.

Ein Übersicht der teilnehmenden Klöster findet sich hier, Weiteres zum Tag der offenen Klöster hier.

Fotos von der offziellen Webseite zum "Tag der offenen Klöster"


Aktuelle Bücher geben Einblick in heutiges Ordensleben

Was es heute bedeutet, aus Überzeugung in einem Kloster zu leben, aber auch, mit welchen Herausforderungen und Zukunftsängsten sich die Frauen und Männer dort konfrontiert sehen, hat Alfred Herrmann auch in seinen beiden Büchern "Sich Gott nähern" (Frauenorden) und "Gott suchen" (Männerorden) zusammengetragen. Sie geben einen umfassenden Einblick in die aktuelle Lebenswelt im Spannungsfeld zwischen teilweise Jahrhunderte alter Tradition und den Möglichkeiten und Versuchungen moderner Technik und gesellschaftlicher Gewohnheiten. Hat zum Beispiel ein Abt ein Handy? Wenn ja, trägt er es immer bei sich?

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"Sich Gott nähern. Frauenorden in Deutschland" im Shop ansehen

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27.02.2018: Potentielle CDU-Minister vorgestellt

Die Rückkehr der Katholiken?

Nachdem im letzten Bundeskabinett Peter Altmaier der einzige Katholik auf Seiten der CDU-Riege war, könnte sich das Verhältnis in einer neuen großen Koalition quasi umdrehen.

(KNA/Bonifatius) Zwar gab es in der letzten Regierung mit Andrea Nahles, Barbara Hendricks und Heiko Maas drei katholische MinisterInnen, sie kamen aber alle aus den Reihen der SPD. Bis auf Peter Altmaier waren die CDU-MinisterInnen alle evangelisch, namentlich Angela Merkel, Johanna Wanka, Ursula von der Leyen, Hermann Gröhe, Wolfgang Schäuble und Thomas de Maiziere. Das künftige Kabinett könnte auf CDU-Seite nun nahezu besetzt sein, denn mit Altmaier, Julia Klöckner, Anja Karliczek, Helge Braun und Jens Spahn wären alle Mitglieder mit Ausnahme der Kanzlerin und Ursula von der Leyen Katholiken.

Da stellt sich die Frage, ob die Konfession signifikante Auswirkungen auf die Arbeit und Entscheidungen in der Politik hat. Wie beeinflusst der persönliche Glaube das politische Handeln?

Dass ihnen Glaube wichtig sei, betonen so gut wie alle. Ex-Ministrant Altmaier erzählte kürzlich in einem "Bunte"-Interview, wie wichtig ihm Religion sei, "weil christliche Werte für mich ein starkes Fundament sind". Für Jens Spahn sind Glaube und Kirche "aus mir und meinem Leben nicht wegzudenken". Der "Tagespost" sagte er außerdem, er habe seine christliche Prägung "mit der Muttermilch" aufgesogen. Auf der anderen Seite ist Spahn, der in einer homosexuellen Beziehung lebt und kürzlich geheiratet hat, klar für die "Ehe für alle" - anders als Karliczek und andere. Klöckner warf kürzlich den Kirchen vor, sich zu sehr in die Politik einzumischen. Gerade in der Flüchtlingspolitik liegen sie und Spahn, um nur zwei Beispiele zu nennen, keineswegs auf einer Wellenlänge mit den Kardinälen Marx und Woelki und der Mehrheit der Bischöfe.

Eindeutiger ist - soweit bekannt - die Positionierung der künftigen Kabinetts-Katholiken in anderen Debatten: So sind sie durch die (Regierungs-)Bank gegen eine Liberalisierung der Suizidbeihilfe und gegen Änderungen beim Werbeverbot für Abtreibungen.

Wie sie sich künftig verhalten und wie sehr katholisch mit konservativ einhergehen wird, ist ebenso wenig abzusehen wie die Frage, ob die GroKo überhaupt zustande kommt. Und die Neujustierung der Konfessionen am Kabinettstisch lässt sich natürlich auch anders deuten: Vielleicht spielt die Frage nach evangelisch oder katholisch heute einfach keine große Rolle mehr bei politischen Personalentscheidungen - jedenfalls im Vergleich zu Alter und Geschlecht.


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