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07.06.2018: Sammelband dokumentiert wirtschaftsethische Reden von Erzbischof Becker

Gutes Wirtschaften

Dortmund (pdp). Der Mensch soll "Urheber, Mittelpunkt und Ziel allen Wirtschaftens" sein. Das Zitat aus der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" (Freude und Hoffnung) des Zweiten Vatikanischen Konzils kennzeichnet die Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund. In dem Sammelband "Gut wirtschaften" sind diese Redebeiträge des Erzbischofs jetzt im Bonifatius Verlag als Buch erschienen.

Anlässlich des bevorstehenden 70. Geburtstages des Paderborner Erzbischofes am 8. Juni fand am Mittwoch in der Kommende, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, die feierliche Präsentation des Sammelbandes statt. Herausgeber Dr. Andreas Fisch fasste dabei die vielen unterschiedlichen Themen der Redebeiträge zusammen, in denen es unter anderem um Steuergerechtigkeit, Umweltfragen, Freihandel und Gemeinwohlorientierung geht. Dokumentiert sind die Reden aus den Jahren 2011 bis 2018. Seit 2007 veranstaltet die Kommende Dortmund einmal im Jahr einen Unternehmertag im Westfälischen Industrieklub, um wertorientierte und interessierte Unternehmer zusammen zu bringen und die Begegnung von Kirche und Wirtschaft zu fördern. Jeweils zu Beginn dieser Unternehmertage gibt es einen Redebeitrag des Erzbischofs.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger.

Buchpräsentation in der Kommende Dortmund (v.l.): Prof. Dr. Dirk Sauerland, Rolf Pitsch (Bonifatius-Verlag), Erzbischof Hans-Josef Becker, Prälat Dr. Peter Klasvogt, Dr. Andreas Fisch und Dr. Richard Böger. (Foto: Michael Bodin / pdp)

In seinen Beiträgen habe Erzbischof Becker immer "mutig und pointiert" Stellung bezogen, lobte Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas eG Paderborn, welche die Unternehmertage mit veranstaltet. Dabei gehe es um einen "ethischen Dialog von Kirche und Wirtschaft", fasste Prof. Dr. Dirk Sauerland von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Witten / Herdecke zusammen. Professor Sauerland, der auch Mitglied im Sozialwissenschaftlichen Arbeitskreis der Kommende ist, ging bei der Buchvorstellung besonders auf die aus seiner Sicht programmatische Rede vom Unternehmertag 2017 ein. Diese beschreibe die Kirche als "Teil des institutionellen Wandels der Gesellschaft". In Übereinstimmung mit der Deutschen Bischofskonferenz wurde hier die Forderung nach einer "ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" aufgegriffen. Eine gute Ordnungspolitik müsse den Wettbewerb in die richtigen Bereiche lenken und gutes Wirtschaften fördern. Ebenso werden in dieser und weiteren Reden aber auch die Unternehmer als soziale "Pioniere" beschrieben, welche die Marktwirtschaft dort weiterentwickeln könnten, wo sie im Menschlichen Defizite aufweist.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte.

Prof. Dr. Dirk Sauerland stellte den neuen Sammelband mit Reden von Erzbischof Hans-Josef Becker vor, welche dieser auf den Unternehmertagen der Kommende Dortmund gehalten hatte. (Foto: Michael Bodin / pdp)


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01.06.2018: Bonifatius-Autor Dr. Andreas Püttmann analysiert anhand von Studien aus Politik und Gesellschaft

Katholisch! Was haben wir davon?

Zu einem Gesprächsabend unter dem Titel "Katholisch! Was haben wir davon?" mit dem Publizisten Dr. Andreas Püttmann laden die GKP-Regionalgruppe Rheinland und das Katholische Bildungswerk Bonn am Dienstag, den 19. Juni 2018 ein.

Anhand einer breiten Datenbasis weist der ökumenisch engagierte Politikwissenschaftler Andreas Püttmann nach, wie Katholiken die Bundesrepublik, die demokratische Kultur und das soziale Klima prägten. Püttmann setzt sich mit Risiken und Folgen der Entchristlichung Deutschlands seit vielen Jahren auseinander. Seine Recherchen sind eine Entdeckung. Und eine Ermutigung – nicht nur für Katholiken –, christliche Überzeugungen weiter deutlich in der Öffentlichkeit zu vertreten. Denn ihr positiver Einfluss kommt allen zugute. Der Autor spricht dabei Konkurrenzen wie auch gemeinsame Herausforderungen der Kirchen an und fordert, sich klar von unheiligen Allianzen mit Rechtspopulisten abzusetzen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Katholischen Bildungswerk, Haus B, Saal, Kasernenstraße 60 in Bonn.

Dr. Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler, Publizist
Moderation: Felix Neumann (GKP) & Dr. Karla Sponar (GKP)
Di., 19. Juni 2018 | 19.00 Uhr 

Katholisches Bildungswerk | Haus B, Saal  | Kasernenstr. 60
53111 Bonn

Eintritt frei // weitere Infos

24.05.2018: Aktuelle Touren passend zum Wandertag 2018

Wandern mit Buch, Karte und Smartphone

Am 13. August ist es soweit: Der Deutsche Wandertag startet und ist wieder in unserer Heimat Ostwestfalen-Lippe. Pünktlich dazu veröffentlichen wir im Bonifatius Verlag einen Wanderführer, der Ihnen, in Kombination mit dem Smartphone, Ihre Planungen erleichtert und Sie sicher ans Ziel bringt. Zusätzlich sind drei unserer Wanderkarten des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge wieder in aktualisierter Form erhältlich und führen Sie von Augustdorf bis Schieder durch Stadt und Land.

 

 

"Teutoburger Wald - Wiehengebirge"


Die 10 schönsten Tagestouren für sportliche Wanderer - geplant und getestet

Günter Droste und Eugen Eiden richten sich an sportliche Tageswanderer. Dieses Buch enthält nur Streckenwanderungen und beschränkt sich ausschließlich auf zertifizierte Qualitätswanderwege oder vergleichbare Routen.

Alle Touren sind immer mit dem öffentlichen Nahverkehr kombiniert. Es ist alles so  vorgeplant, dass einer spontanen Tageswanderung nichts im Weg steht. Zehn Routen stehen zur Auswahl – darüber hinaus finden sich zu allen Routen zusätzlichen Informationen im Internet, einfach zu erreichen über einen QR-Code direkt im Buch.

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Wanderkarte NRW "Hermannsland"

Augustdorf - Detmold - Horn-Bad Meinberg - Lage - Oerlinghausen

Der Hermannsweg, Teil der Hermannshöhen und ausgewiesener "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland", verläuft von Südost nach Nordwest quer durch das Kartenblatt. Weitere Fernwanderwege des Teutoburger-Wald-Vereins sind hier der Cheruskerweg, der Niedersachsenweg, der Runenweg und der Lönspfad. Ein engmaschiges Netz gut markierter örtlicher Rundwanderwege, die vom Lippischen Heimatbund betreut werden, macht den Wanderspaß komplett.

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Wanderkarte NRW "Nordlippisches Bergland"

Barntrup - Dörentrup - Extertal - Kalletal - Lemgo

Die Hügel des Nordlippischen Berglandes sind fast so hoch wie der Teutoburger Wald, nicht so bekannt, aber für Wanderer dennoch mehr als attraktiv. Neue Wege sind hinzugekommen, so der "Weg der Blicke", der das Gebiet der Gemeinden Dörentrup, Barntrup, Extertal und Kalletal umkreist. Einen besonders schönen Blick ermöglicht die Burg Sternberg, das Wahrzeichen der Region. Touristisch interessant ist die alte Hansestadt Lemgo.

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Wanderkarte NRW "Lippischer Südosten"

Barntrup - Blomberg - Lügde - Schieder-Schwalenberg

Im Südosten des Kreises Lippe überragt das Wandergebiet der (fast) 500 m hohe Köterberg, der "Brocken des Weserberglandes". Ein reizvoller Teil des Wanderwegs "Pilgern in Lippe" führt durch das Gebiet und berührt unter anderem das ehemalige Kloster Falkenhagen, den historischen Stadtkern Lügde und die mittelalterliche Stadt Blomberg. Die Wanderkarte eröffnet viele Möglichkeiten, auf Rundwanderungen das Gebiet zu erkunden, so auf dem Mythenweg in Lügde und herrlichem Blick auf den Schieder-See.

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Sie sind sich noch unsicher, welche Tour die richtige für Sie ist? Dann schauen Sie sich unsere Neuerscheinungen doch einfach während des 118. Deutschen Wandertages an.


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10.05.2018: Herbstkatalog mit neuen Titel veröffentlicht

Über den "Superpapst", "Erna" und das Leben mit Hunden

Bonifatius startet in die zweite Jahreshälfte und mit Blick auf die kommenden Titel und Cover sind wir im Verlag heute schon voller Vorfreude.

... "Der Superpapst" im Shop ansehen"Der Superpapst"
Franziskus, die Stadt und der Erdkreis

Thomas Jansen schreibt im Oktober über den "Superpapst". Für die einen ist er der "Superman-Papst", der die katholische Kirche rettet, für andere ein „Diktator-Papst“ unter Häresie-Verdacht. Kein Nachfolger des Apostels Petrus hat in den vergangenen Jahrzehnten so polarisiert wie Franziskus. Thomas Jansen, langjähriger Vatikan-Korrespondent der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), zieht in diesem Buch eine Zwischenbilanz dieses ungewöhnlichen Pontifikats. Was hat Franziskus bislang tatsächlich verändert? Ist er ein Reformer, ein Revolutionär oder ein radikaler Papst? Wie groß sind die Widerstände? Wohin führt er die katholische Kirche?

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"Erna, übernehmen Sie!"
Eine Frau und ihre Mission

Denken wir mal das Undenkbare: Könnte es sein, dass Gott am Rande der Verzweiflung ist? Dass er unglücklich ist über das, was in seiner Kirche geschieht bzw. gerade nicht geschieht? Jedenfalls scheint er nun aktiv geworden zu sein und ruft seine verlässlichste … na ja, Waffe wäre vielleicht das falsche Wort, sagen wir: Kraft in den Dienst: Erna Schabiewsky! Eine der Aufrechten ihrer Gemeinde, eine, die weiß, wie man die Spülmaschine im Pfarrheim bedient, eine, die ihr Herz sowohl am rechten Fleck als auch auf der Zunge trägt und die immer bereit ist, ihre Bescheidenheit abzuwerfen und von hinten in die erste Reihe zu kommen. Gott scheint erkannt zu haben: Auf Menschen wie sie kommt es jetzt an: "Erna, übernehmen Sie!"

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"Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum"
aus der Reihe: 3 x 7 Zusagen des Glaubens

Kein Tier hat sich im Laufe der Evolution so sehr auf den Menschen eingelassen wie der Hund. Und kein Tier hat der Mensch so an sich herangelassen wie den Hund. In vielen Bereichen sind Hunde echte Kollegen des Menschen: im Rettungswesen, als Assistenz- oder Wachhunde. Und wie dieses Buch belegt: auch in der Seelsorge. Hundedame Emma, aus einem Tierheim heraus adoptiert, entpuppte sich von Anfang an als pädagogisch/seelsorglicher Glücksfall. Sie unterstützt die Autorin bei Seel­sorgegesprächen und hält Katechesen. Sie – Emma – lässt Kindergartenkinder die Verantwortung für die Schöpfung erleben und hilft beim Sakramentenunterricht in der Schule. Sie lädt ein zum Theologisieren und zum achtsamen Umgang mit sich selbst. Und sie ist einfach Hund, verfressen, verschmust und eigensinnig. Sehr frei nach Loriot: "Leben und Arbeiten ohne Hund ist möglich, aber mit ist schöner!"

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Alle kommenden Titel des nächsten Halbjahres finden Sie in unserem aktuellen Vorschauprospekt "Neuerscheinungen, Herbst 2018" (PDF, ca. 3 MB), den Sie hier ansehen oder herunterladen können. Sie haben Interesse an der gedruckten Variante? Schreiben Sie uns: verlag@bonifatius.de


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30.04.2018: Das ifp organisiert das "Mediencafé" während des Katholikentags in Münster

Andreas Püttmann und viele weitere Journalisten vor Ort


// Aktualisiert: Bei Klick auf den Link kommt man zu einem Live-Mitschnitt, den der Account des Mediencafés auf Facebook geteilt hat. Zum Anschauen des Videos benötigt man keinen Facebook-Account.

https://www.facebook.com/mediencafe.katholikentag/videos/438300426622418/


Das Mediencafé in der Pension Schmidt wird während des Katholikentags in Münster (9.-13.05.2018) der Treffpunkt für Mediennutzer und Journalisten sein. Dahinter steckt ein Team der Katholischen Journalistenschule ifp (kurz für "Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V") in Zusammenarbeit mit Partnern von der "GKP" und "Christ&Welt".

Mittags im Café zusammen mit Journalisten sitzen und über deren Arbeit sprechen – das ifp macht das im Mediencafé auf dem Katholikentag möglich. Beheimatet in der Pension Schmidt ist das Mediencafé unter folgender Adresse zu finden: Alter Steinweg 37, 48143 Münster.

Redakteure, Reporter und Chefredakteure diskutieren am Kaffeehaustisch über ihre Konzepte. Natürlich haben sie auch ein offenes Ohr für das Feedback ihrer Leser und Zuschauer.

Die Bandbreite der vertretenen Medien ist erstklassig: KNA (Katholische Nachrichten-Agentur), Kirche und Leben, Deutschlandfunk, DIE ZEIT, ZDF, ZEIT Christ & Welt, Herder Korrespondenz, theo. das katholische magazin.

Es wird Talk, Kabarett, Musik, Lesungen, Slam, Kontakte und Gespräche geben.

 

Einer der zahlreichen Gäste des Mediencafés wird Bonifatius-Autor Andreas Püttmann sein. Bei gleich zwei Veranstaltungen ist er zu Gast:

# am Freitag (11.5.) wird Püttmann zwischen 14 und 15 Uhr zum Thema "Wieviel Politik verträgt die Kirche?" interviewt

# am Samstag von 19 bis 20 Uhr gibt es im Mediencafé eine Lesung aus "Wie katholisch ist Deutschland - und was hat es davon?" mit Diskussion:

Zwischendurch ist Püttmann noch im Rahmen der Podiumsdiskussion "Journalismus in Zeiten von Hassmails und Shitstorm. Die Rolle der Medien und die Suche nach Frieden" zu sehen. Er führt mit einen Impulsreferat ins Thema ein (Sa., 12.5. um 14 Uhr in der Schützenstraße 46, 48143 Münster).


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25.04.2018: Nachbericht zur Buchvorstellung "Seitdem ist alles anders"

Rückblick am Tag nach der Veranstaltung im Bestattungshaus Sauerbier

// Nachtrag zum Blogartikel vom 28.03.2018: Buchvorstellung im Bestattungshaus Sauerbier (Büren)

Es war eine besondere Atmopshäre, in der Maira Stork auf Einladung des Bestattungshauses Sauerbier ihr Buch "Seitdem ist alles anders" vorstellte. Gut 75 Zuhörer waren gekommen und sorgten für einen vollen Saal. Nach der Begrüßung durch den Hausherren Dieter Sauerbier und einigen einleitenden Worten von Lydia Willemsen, Lebens- und Trauerbegleiterin des Caritasverbands Paderborn, die auch die Autorin in der schwersten Zeit und bis heute zur Seite steht, war das erste Eis gebrochen. Beide, Sauerbier und Willemsen, dankten Stork für den Mut, durch das Erzählen ihrer eigenen Geschichte anderen Betroffenen zu helfen.

Diese Rückmeldung kam auch im Anschluss an die Lesung, die Stork um einige akustische und visiuelle Features ergänzte. Nach einer Pause konnten alle Interessierten nochmals zusammenfinden und sich im direkten Gespräch mit Maira Stork, aber auch mit Lydia Willemsen und Dieter Sauerbier, über gemachte Erfahrungen austauschen. Die Wiedererkennbarkeit dessen, was man selbst – in anderer Form und doch irgendwie gleich – erlebt habe, ermögliche einen ganz besonderen Zugang zu dem, was Stork vermitteln wollte, so das verbindende Gefühl. Dabei ging es eben gerade nicht darum, für den Rest des eigenen Lebens traurig zu sein.

Am Ende des Abends merkte man allen Beteiligten die Erleichterung, aber auch die Freude über eine rundum gelungene Veranstaltung an. Und auch der Verlag durfte sich freuen, es konnte kein Buch wieder mit nach Paderborn genommen werden.


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17.04.2018: Bonifatius GmbH weiht neue Produktionshalle und Druckmaschine ein

Rotoman DirectDrive legt los

Am 16. April war es soweit: Nach einem dreijährigen Planungs- und Bauprozess wurde auf dem Firmengelände der Bonifatius GmbH die Produktionshalle für unsere neue Rollenoffsetmaschine Rotoman DirectDrive vom Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker eingeweiht. Die nachfolgenden Fotos geben einige Eindrücke dieses Festtages wieder.


Mehr über die neuen Produktionsaggregaten, die Arbeit unserer Druckerei und unser Selbstverständnis erfahren Sie in unserem offiziellen Dom-Magazin zur Einweihung.

28.03.2018: Buchvorstellung im Bestattungshaus Sauerbier (Büren)

Wie umgehen mit dem Suizid eines Angehörigen?

Weil ein anderer nicht mehr leben wollte, liegt der eigene Alltag auf einmal in Trümmern. Das ist die Situation von Hinterbliebenen nach einem Suizid. Die Autorin Maira Stork liest aus ihrem neuen Buch "Seitdem ist alles anders" und erzählt, wie sie mit diesem Schicksalschlag umgegangen ist.

// Aktualisiert: Einen Nachbericht zur Veranstaltung finden Sie hier

Der Schock, die Wut, das langsame Begreifen, das Umgehen mit wohl nie zu beantwortenden Fragen, Schuldgefühle – mit alldem sind Menschen konfrontiert, in deren Umfeld sich jemand das Leben genommen hat. Oft genug stehen sie allein da, denn die Hilflosigkeit angesichts dieser Tat lähmt auch die Umgebung der Hinterbliebenen.

Das war auch die Situation von Maira Stork, Jg. 1991, sie verlor ihre Mutter durch Suizid. Seitdem setzt sie sich intensiv mit der Trauerbewältigung auseinander, besonders auf kreativer Ebenen. Sie selbst hat während ihres Trauerprozesses festgestellt, wie wichtig der Austausch mit anderen ist. Daher möchte sie über dieses Buch ihre Geschichte mit anderen Betroffen teilen und ihnen helfen, ihren Trauerprozess aktiv zu bestreiten.

Maira Stork wird an diesem Abend aus ihrem Buch lesen. In der Pause wird es musikalisch: Bei Klaviermusik stehen Getränke bereit. Im Anschluss an die Lesung steht die Autorin für Gespräche zur Verfügung und signiert auch gern Ihr Buch.


Wann? Di., 24.04.2018 | 19 Uhr

Wo? In der Trauerhalle des Bestattungshauses Sauerbier in Büren

Dieter Sauerbier Bestattungshaus
Brenkener Str. 13
33142 Büren

Der Eintritt ist frei, das Bestattungshaus Sauerbier freut sich aber über eine kleine Spende, die Spendenbox wird direkt am Eingang stehen. Damit werden sozialen Projekte unterstützt, über die Sie sich auf der Homepage des Bestattungshauses informieren können.


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09.03.2018: Eine Veranstaltung der Deutschen Ordensobernkonferenz

Tag der offenen Klöster: "Gut. Wir sind da."

Zum zweiten Mal laden die Ordensgemeinschaften in Deutschland und darüber hinaus im Jahr 2018 zu einem "Tag der offenen Klöster" ein. Unter dem Motto "Gut. Wir sind da." öffnen am 21. April 2018 viele Klöster ihre Pforten. Sie laden zu einem Fest der Begegnung ein.

aus der Pressemappe der DOK

Klöster sind bemerkenswerte Räume - oft sind sie einfach da; nach einer langen oder kurzen Geschichte an dem einen oder anderen Ort. Und auch wenn manche die Ordensfrauen und -männer als Exoten ansehen: Auch sie sind da, mit ihren besonderen Lebensform. Und sie leben gern so.

Allerdings stellen sie als Ordensleute zunehmend fest, dass sie mit ihrer Lebensform aus der gesellschaftlichen Wahrnehmung verschwinden. Immer mehr Menschen begegnen Schwestern und Mönchen nur noch als Fernsehfiguren und in der Literatur. Diese haben aber oft wenig mit der Lebenswirklichkeit der Ordensmenschen zu tun.

So ist der Tag der offenen Klöster eine Einladung, sich selbst ein Bild zu machen, wie Leben im Hloster im 21. Jahrhundert aussieht.

Ein Übersicht der teilnehmenden Klöster findet sich hier, Weiteres zum Tag der offenen Klöster hier.

Fotos von der offziellen Webseite zum "Tag der offenen Klöster"


Aktuelle Bücher geben Einblick in heutiges Ordensleben

Was es heute bedeutet, aus Überzeugung in einem Kloster zu leben, aber auch, mit welchen Herausforderungen und Zukunftsängsten sich die Frauen und Männer dort konfrontiert sehen, hat Alfred Herrmann auch in seinen beiden Büchern "Sich Gott nähern" (Frauenorden) und "Gott suchen" (Männerorden) zusammengetragen. Sie geben einen umfassenden Einblick in die aktuelle Lebenswelt im Spannungsfeld zwischen teilweise Jahrhunderte alter Tradition und den Möglichkeiten und Versuchungen moderner Technik und gesellschaftlicher Gewohnheiten. Hat zum Beispiel ein Abt ein Handy? Wenn ja, trägt er es immer bei sich?

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"Sich Gott nähern. Frauenorden in Deutschland" im Shop ansehen

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27.02.2018: Potentielle CDU-Minister vorgestellt

Die Rückkehr der Katholiken?

Nachdem im letzten Bundeskabinett Peter Altmaier der einzige Katholik auf Seiten der CDU-Riege war, könnte sich das Verhältnis in einer neuen großen Koalition quasi umdrehen.

(KNA/Bonifatius) Zwar gab es in der letzten Regierung mit Andrea Nahles, Barbara Hendricks und Heiko Maas drei katholische MinisterInnen, sie kamen aber alle aus den Reihen der SPD. Bis auf Peter Altmaier waren die CDU-MinisterInnen alle evangelisch, namentlich Angela Merkel, Johanna Wanka, Ursula von der Leyen, Hermann Gröhe, Wolfgang Schäuble und Thomas de Maiziere. Das künftige Kabinett könnte auf CDU-Seite nun nahezu besetzt sein, denn mit Altmaier, Julia Klöckner, Anja Karliczek, Helge Braun und Jens Spahn wären alle Mitglieder mit Ausnahme der Kanzlerin und Ursula von der Leyen Katholiken.

Da stellt sich die Frage, ob die Konfession signifikante Auswirkungen auf die Arbeit und Entscheidungen in der Politik hat. Wie beeinflusst der persönliche Glaube das politische Handeln?

Dass ihnen Glaube wichtig sei, betonen so gut wie alle. Ex-Ministrant Altmaier erzählte kürzlich in einem "Bunte"-Interview, wie wichtig ihm Religion sei, "weil christliche Werte für mich ein starkes Fundament sind". Für Jens Spahn sind Glaube und Kirche "aus mir und meinem Leben nicht wegzudenken". Der "Tagespost" sagte er außerdem, er habe seine christliche Prägung "mit der Muttermilch" aufgesogen. Auf der anderen Seite ist Spahn, der in einer homosexuellen Beziehung lebt und kürzlich geheiratet hat, klar für die "Ehe für alle" - anders als Karliczek und andere. Klöckner warf kürzlich den Kirchen vor, sich zu sehr in die Politik einzumischen. Gerade in der Flüchtlingspolitik liegen sie und Spahn, um nur zwei Beispiele zu nennen, keineswegs auf einer Wellenlänge mit den Kardinälen Marx und Woelki und der Mehrheit der Bischöfe.

Eindeutiger ist - soweit bekannt - die Positionierung der künftigen Kabinetts-Katholiken in anderen Debatten: So sind sie durch die (Regierungs-)Bank gegen eine Liberalisierung der Suizidbeihilfe und gegen Änderungen beim Werbeverbot für Abtreibungen.

Wie sie sich künftig verhalten und wie sehr katholisch mit konservativ einhergehen wird, ist ebenso wenig abzusehen wie die Frage, ob die GroKo überhaupt zustande kommt. Und die Neujustierung der Konfessionen am Kabinettstisch lässt sich natürlich auch anders deuten: Vielleicht spielt die Frage nach evangelisch oder katholisch heute einfach keine große Rolle mehr bei politischen Personalentscheidungen - jedenfalls im Vergleich zu Alter und Geschlecht.


Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Katholiken in Deutschland heutzutage ticken, in welchen Haltungen sie sich von Protestanten unterscheiden, was ihnen wichtig ist, und aus welchen Motiven heraus sie ihre Entscheidungen treffen, dann empfehlen wir ihnen das Buch "Wie katholisch ist Deutschland ..." von Andreas Püttmann. Er hat sich mit genau dieser Frage und ihren vielen Facetten ausgiebig beschäftigt und nach Auswertung zahlreicher Umfragen und Statistiken einen kurzweiligen, lesenswerten Debattenbeitrag veröffentlicht. In Zeiten von Daueraufgeregtheit der Populisten von rechts und links setzt Püttmann damit ein Zeichen für eine Gesellschaft mit Empathie, Demut und Gelassenheit.

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19.02.2018: Interview mit Norbert Scholl zur Buchveröffentlichung "Anders in die Zukunft gehen"

„Die Kirchen sollten rechtzeitig auf Privilegien verzichten“

Zum fünften Jahrestag der Wahl Papst Franziskus' hat ihm Prof. Norbert Scholl ein Buch gewidmet. In "Anders in die Zukunft gehen" das jetzt im Bonifatius Verlag erschienen ist, zeichnet Scholl eine "verantwortbar vereinfachende und verständliche (Kurz-)Darstellung des christlichen Glaubens" (Wolfgang Thierse im Geleitwort zum Buch). Anlässlich des Verkaufsstarts haben wir Prof. Scholl fünf Fragen gestellt.

 

Herr Prof. Scholl, Sie haben Ihr Buch Papst Franziskus gewidmet. Warum?

Ich schätze die bescheidene und zurückhaltende Art seines Auftretens und seinen anspruchslosen Lebensstil. Wirklich jesuanisch. Das Buch habe ich ihm deshalb gewidmet, weil er für viele Katholiken – für mich auch – Veranlassung zu der Hoffnung gibt, dass sich die Kirche gegenüber den Menschen mit Verständnis für deren Probleme öffnet und sich nicht länger an gegenstandslos gewordene Traditionen klammert.

 

Ist sein Pontifikat eine neue Ära?

Als neue Ära würde ich das Pontifikat von Franziskus nicht bezeichnen, da seine Gedanken und sein persönliches Verhalten noch nicht Allgemeingut in der Kirche geworden sind. Seine Amtszeit erscheint mir jedoch als ein Hoffnung gebender Übergang zu einem neuen, wieder stärker am Vorbild Jesu orientierten Selbstverständnis der Kirche. Franziskus geht hinaus "an die Ränder". Er trägt als Papst nicht nur den Titel "Servus servorum De", Diener der Diener Gottes, sondern lebt diesen Anspruch auch exemplarisch vor.

 

Sie verstehen Ihr Buch als "Beitrag für eine theologische Neubesinnung". Was wollen Sie damit sagen?

Eine "Relecture" der Theologie ist dringend erforderlich. Viele theologische Begriffe werden heute nicht mehr verstanden und sind zu leeren Formeln erstarrt. Manche haben eine völlig andere Bedeutung bekommen und besagen das Gegenteil des ursprünglich Gemeinten, wie zum Beispiel der Person-Begriff in der Trinitätslehre. Die Frage nach Gott muss angesichts der Erkenntnisse der Naturwissenschaften neu durchdacht und formuliert werden. Die Aussage "Jesus ist der Sohn Gottes" müsste von ihrem biblischen Hintergrund her neu gesehen und versprachlicht werden. Möglicherweise sieht Franziskus diese Aufgabe noch nicht, weil er aus einem anderen Kulturkreis kommt. Vielleicht wagt er es aber auch nicht, sie in Angriff zu nehmen aus Angst, damit bei den Hardlinern eine Kirchenspaltung zu provozieren.

 

Der Titel Ihres Buches besagt, dass Christen anders in die Zukunft gehen. Wie – anders?

Die Zeit, in der das Christentum die dominierende Religion in Europa war, gehört der Vergangenheit an. Die Kirchen sollten rechtzeitig auf Privilegien verzichten, die sie bisher für sich in Anspruch genommen haben und endlich notwendige Reformen durchführen, bevor es zu spät ist. Zugleich steht als innere Aufgabe an, dass die Kirchen an einer christlichen Identität arbeiten, die einerseits von einer vernunftgeleiteten Aufklärung und andererseits von einer Spiritualität bestimmt ist, die sich am Evangelium orientiert. Nur mit einer klaren Identität haben Christen eine Zukunft.

 

Wieso ist Christsein sinnvoll?

Zum Kern der christlichen Botschaft gehört, dass dieser Welt eine Kraft zum Guten innewohnt, die wir "Gott" nennen. Auf diesen Gott können Menschen im Leben und im Sterben vertrauen. Dieses Vertrauen macht frei zu selbstlosem Einsatz angesichts einer weltweit zunehmenden Gewaltbereitschaft, einer ungehemmt sich ausbreitenden Bereicherungs-  und Verdrängungsmentalität, einer wachsenden Missachtung der Menschenwürde und einer erschreckend sich verstärkenden Egomanie. Die Forderungen der Bergpredigt erscheinen mir mehr denn je aktuell zu sein.


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09.02.2018: Foto-Quiz: 100 Jahre Paderborn in der Buchhandlung Bonifatius

„Wo war das noch gleich in Paderborn – und wann?“

Im Rahmen der 8. Paderborner Literaturtage fragt das Ulrich Vogt, Autor und Fotograf des Bildbandes "Mein Paderborn in Farbe" alle interessierten Paderborner und Zugereiste, während er auf der Leinwand seine Fotoschätze präsentiert.

In lockerer Runde kann zusammen gerätselt und geschlaumeiert werden. Dazu reicht die Buchhandlung Bonifatius Gebäck und Kaffee. Ein Foto-Quiz mit Fotos aus über 100 Jahren (Farb-)Fotografie in Paderborn.

Während der Literaturtage verlosen die Bonifatius Buchhandlung und der Bonifatius Verlag an jedem Werktag ein Buch. Quizzen Sie mit, schauen Sie auf die Bonifatius’ Facebook-Seite und mit ein wenig Glück halten Sie bald Paderborns schönste Seiten in den Händen!


Sa, 10.03.2018 | 15.00 Uhr

Bonifatius Buchhandlung Paderborn (Liboristraße 1)

Foto-Quiz: "100 Jahre Paderborn" von und mit Ulrich Vogt

Eintritt frei


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30.01.2018: Ausstellung im Haus Nottbeck

Ein Mann. Ein Hund. Zwei Apfelkuchen.

Im Herbst 2017 erschien Erwin Grosches "Der alte Mann und sein Hund: Warum der Hawaiitoast auch schon bessere Zeiten gesehen hat", für das Juliane Befeld, Künstlername Linsensüppchen 54, zahlreiche Fotografien besteuerte. Eine Auswahl dieser lakonisch anmutenden Ansichten werden nun im Kulturgut Haus Nottbeck ausgestellt. Zwischendurch kommt der Paderborner Kabarettist ebenfalls zum Einsatz.

Ihre atmosphärischen Bilder scheinen Geschichten zu erzählen, selbst dann, wenn kein Mensch die festgehaltene Szenerie belebt. Für das Buch des Kabarettisten hat Befeld den verschrobenen Autor in seiner Paderborner Heimat begleitet. Herausgekommen ist eine Detailstudie von Stadt und Land in Schwarz-Weiß, die, ganz wie die Texte des Buches, Alltagssituationen und -orte aus ungewöhnlichen Perspektiven ins Blickfeld rückt. In der Zeit vom 10. Februar bis zum 08. April sind die Bilder während der Öffnungszeiten des KulturCafés (samstags, sonntags und feiertags: 14.00–18.00 Uhr) sowie auf Anfrage zu sehen.

Copyright: Mark Kujath

(Copyright: Foto 1 & 2: Juliane Befeld, Foto 3: Mark Kujath)

Erwin Grosche selbst kommt zwischendurch ebenfalls zum Einsatz. Unter dem Motto "Lesung mit Überraschungen" tritt er am 01. März 2018 im Haus Nottbeck auf. Grosche, der von der Berliner Morgenpost einmal als „ungewöhnlichster Kabarettist Deutschlands“ bezeichnete wurde, sprudelt über vor Ideen. Auch bei der kommenden Lesung im Torhaussaal dürfen sich die Gäste auf einen begeisternden und vor allem begeisterungsfähigen Unterhalter freuen, der seinen Worten vielleicht auch durch Requisiten oder andere Hilfsmittel Nachdruck verleiht. Für Überraschungen ist Erwin Grosche schließlich immer gut.


DO, 01.03.2018 | 20.00 Uhr

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg

Lesung

Erwin Grosche: Der alte Mann und sein Hund. Warum der Hawaiitoast auch schon bessere Zeiten gesehen hat.

Eintritt: VVK 14 € / 12,00 €; AK 16 € / 14 €

Tickets unter Tel.: 0 25 29 / 94 55 90 oder www.reservix.de


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18.01.2018: Festschrift "Boten einer neuen Zeit" feierlich überreicht

Pontifikalamt und Festakt zu 50 Jahre Ständiger Diakonat (Video)

Im Jahr 2018 feiert das Erzbistum Köln die Einführung des Ständigen Diakonats vor 50 Jahren. Der offizielle Festakt am 17. Januar begann mit einem Pontifikalamt im Kölner Dom. Erzbischof Rainer Kardinal Woelki würdigte die Arbeit der Diakone. Im Rahmen der weiteren Feierlichkeiten überreichte Günter Riße, Direktor des Ersbischöflichen Diakoneninstituts, dem Erzbischof auch die Festschrift "Boten einer neuen Zeit", herausgegeben im Bonifatius Verlag. An der Feier nahm mit Gisela Appelbaum auch die verantwortliche Lektorin teil. Das nachfolgende Video (erschienen auf domradio.de) gibt einen Einblick.

 


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14.12.2017: Bonifatius-Autor Neuer Lehrstuhlinhaber für Dogmatik und Dogmengeschichte

Erzbischof Hans-Josef Becker überreicht Ernennungsurkunde an Professor Dr. Benjamin Dahlke

Paderborn (pdp). Professor Dr. Benjamin Dahlke ist neuer Lehrstuhlinhaber für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät Paderborn. Erzbischof Hans-Josef Becker überreichte dem 35-jährigen Theologen aus Bad Driburg am Donnerstag, 14. Dezember, nach dessen Professio fidei, den Ablegen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses vor dem Magnus Cancellarius der Theologischen Fakultät Paderborn, in der Kapelle des Bischofshauses die Ernennungsurkunde. Damit tritt Professor Dahlke, der Priester des Erzbistums Paderborn ist, die Nachfolge auf dem seit 1997 vakanten Lehrstuhl von Professor Dr. Dr. Heribert Mühlen an.

Erzbischof Hans-Josef Becker, zugleich Magnus Cancellarius der Theologischen Fakultät, war sichtlich erfreut, als er Professor Dahlke die Ernennungsurkunde aushändigte. Er wünschte dem neuen Dogmatiker Gottes Segen für sein Wirken. Er hoffe zugleich auf eine "gute und langwährende Zeit an der Theologischen Fakultät Paderborn". "Nutzen Sie die Zeit zur Weiterprofilierung unserer Theologischen Fakultät."

Dankbar für die Neubesetzung des Lehrstuhls für Dogmatik und Dogmengeschichte zeigte sich auch der Rektor der Theologischen Fakultät, Professor Dr. Wolfgang Thönissen. Sein neuer Kollege sei eine wertvolle Bereicherung für das Kollegium und die Theologische Fakultät. Professor Dahlke habe schon in den ersten Wochen seiner Tätigkeit in Paderborn seine Kompetenzen eingebracht. "Es ist für Sie hier an unserer Theologischen Fakultät in Paderborn eine große Chance, zu forschen, zu publizieren, sich mit Kollegen und Studenten auszutauschen, Initiativen zu starten und so das Fach zu prägen."

Bereits in den ersten Wochen habe er die gute Zusammenarbeit an der Theologischen Fakultät schätzen gelernt, sagte Professor Dr. Dahlke. Weil er die Theologische Fakultät Paderborn bereits von seinem Studium kenne, sei vieles vertraut, wenngleich er jetzt als Lehrender sicherlich einen neuen Zugang habe.

In der Kapelle des Bischofshauses legte Professor Dr. Dahlke einen Eid ab und versprach "bei der Ausübung meines Amtes, das mir im Namen der Kirche übertragen worden ist, werde ich das Glaubensgut unversehrt bewahren und treu weitergeben und auslegen".

Geboren wurde Benjamin Dahlke 1982 in Bad Driburg. 2001 nahm er das Studium der Philosophie und katholischen Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn auf und erwarb hier 2006 nach Freisemestern in München das Diplom. Nach weiteren Studien in Mainz und Princeton/USA promovierte ihn die Katholische-Theologische Fakultät der Universität Mainz im Jahre 2009 mit einer Arbeit über "Die katholische Rezeption Karl Barths, 1922-1958". 2013 wurde er im Hohen Dom zu Paderborn zum Priester geweiht und war dann drei Jahre Vikar in Dortmund-Brackel. Die Habilitation folgte im Jahr 2015 in Mainz mit einer Arbeit über "Kritische Orthodoxie. Zum Umgang evangelischer und anglikanischer Theologen mit der Lehrformel von Chalcedon", erschienen im Bonifatius Verlag. Das vergangene Jahr verbrachte er noch einmal in den USA zu einem Forschungsaufenthalt.

Halten das fertige Kirchenkreis-Jubiläumsbuch in Händen: Superintendent Volker Neuhoff (v. l.) sowie die Herausgeber Gesine Dronsz und Richard Janus. Foto: Institut für Evangelische Theologie

Erzbischof Hans-Josef Becker (li.) gratulierte Professor Dr. Benjamin Dahlke im Beisein von Rektor Professor Dr. Wolfgang Thönissen (re.) zur Ernennung zum Professor der Theologischen Fakultät Paderborn. Foto: pdp / Thomas Throenle


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