Symphonie des Lichtes

Die Fenster im Hohen Dom zu Paderborn

Margarete Niggemeyer (Autor)

Gebunden, 23. November 2009

26,90 EUR

inkl. 7 % MwSt.

  • 1. Auflage
  • 148 Seiten
  • ISBN: 978-3-89710-452-5

Zum Inhalt

Die "Symphonie des Lichts" will einladen, die Fenster im Hohen Dom zu Paderborn als Botschaften des Glaubens - in Glas gemalt - zu betrachten. Mit der Architektur, den Glasmalereien von neun Künstlern und dem Spiel des Lichtes üben sie eine Art Membranfunktion aus: Sie gehören einerseits zur Wand als Abgrenzung von Außen und Innen und stellen andererseits eine Verbindung zwischen beiden her. Sie müssen im "rechten Licht" betrachtet werden. Wirken sie von außen unzugänglich, so offenbaren sie ihre Schönheit dem, der sich von innen auf sie einlässt. Das Glas wird zur selbstleuchtenden Materie, und in dieses Lichtgewand des Domes sind die Bilder in den Fenstern hineingestellt. "Symphonie des Lichts" ist auch ein Zusammen-"Klang" der Glaskünstler, die nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) die Fenster in den Jahren von 1947 bis 2007 neu gestaltet haben. Der Bogen spannt sich von den ältesten Fenstern, die Otto Peters 1912 entworfen und gemalt hat und die 1975 neu gestaltet wurden, über Emil Peters, Walter Klocke, Christian Göbel, Vinzenz Pieper, Heinrich Gerhard Bücker, Jupp Gesing, Nicolaus Bette, Hermann Gottfried und Paul Weigmann bis zu Wilhelm Buschulte, dessen sechs Fenster u. a. seit 2007 im Westchor die Schutzpatrone Europas zeigen. Alle Fenster wurden von der Glasmalerei Otto Peters GmbH, Paderborn, geschaffen und eingesetzt. Diese Werkstatt arbeitet seit 1912 bis heute in der vierten Generation für die Fenster des Paderborner Domes.