Kritische Orthodoxie

Zum Umgang evangelischer und anglikanischer Theologen mit der Lehrformel von Chalcedon

Benjamin Dahlke (Autor)

Gebunden, 27. April 2017

34,90 EUR

inkl. 7 % MwSt.

  • 1. Auflage
  • 264 Seiten, 15,5 x 23 cm
  • ISBN: 978-3-89710-699-4

Aus der Reihe:
Konfessionskundliche und kontroverstheologische Studien

Zum Inhalt

  • Gibt es einen "Jesus der Geschichte" und einen "Christus des Glaubens"?
  • Christologischer Beitrag zur zentralen Frage unseres Glaubens

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts stellte die Lehrformel, die während des Konzils von Chalcedon (451) verabschiedet worden war, beinahe unbestritten die Grundlage der christologischen Reflexion dar. Das änderte sich, als in der evangelischen Theologie die Unterscheidung zwischen dem „Jesus der Geschichte“ und dem „Christus des Glaubens“ aufkam. Diese setzte sich auch im englischen Sprachraum durch, vor allem in der anglikanischen Theologie, bis sich mit der analytischen Religionsphilosophie eine Gegenbewegung formierte. Wie es dazu kam, wird im ersten Teil der vorliegenden Studie dargelegt. In einem zweiten Teil wird ein anderer Einwand vorgestellt, der gegen eine an die Lehrformel von Chalcedon anschließende Christologie vorgebracht worden ist. Es geht um die namentlich mit Immanuel Kant verbundene Metaphysikkritik, d. h. die Infragestellung der Substanz­ontologie, auf deren Grundlage die altkirchliche Lehrbildung erfolgt war.

Herausgegeben vom Johann-Adam-Möhler-Institut.