Höxter, Band 2

Höxter und Corvey im Spätmittelalter

Michael Koch (Autor)
Andreas König (Autor)
Gerhard Streich (Autor)

Gebunden, 18. November 2015

39,80 EUR

inkl. 7 % MwSt.

  • 1. Auflage
  • 838 Seiten
  • ISBN: 978-3-89710-519-5

Aus der Reihe:
Studien und Quellen zur Westfaelischen Geschichte

Zum Inhalt

Höxter gehört zu den ältesten Städten in Norddeutschland, deren Tradition bis in das Frühmittelalter zurückreicht. Der zweite von insgesamt vier geplanten Bänden behandelt den Zeitraum vom späten 13. Jahrhundert bis zum Vorabend der Einführung der Reformation in Höxter 1533. Das späte Mittelalter prägen historische Prozesse, die die strukturellen Schwächen der Reichsabtei Corvey sowie der Stadt Höxter offenbaren: die Bildung einer geschlossenen Landesherrschaft unter Einbindung von Burgen, Städten und dem Stiftsadel des Corveyer Landes sowie die Verlagerung der Wirtschaftsströme in Richtung Ostseeraum. Diese Entwicklungen lassen das am Hellweg gelegene Höxter im Verhältnis zu den größeren Nachbarstädten ins Hintertreffen geraten. Als weitere bestimmende Elemente der Geschichte Höxters und Corveys gelten der Wechsel der Schutzherrschaft von den Kölner Erzbischöfen und Paderborner Bischöfen hin zu den Herzögen von Braunschweig und den Langrafen von Hessen sowie der grundlegende höxtersch-corveysche Verfassungsvertrag im Sühnebrief von 1332. Ebenso wie sich die Abtei der schutzherrlichen Vormundschaft nicht entziehen kann, bleibt die Stadt ihrem Corveyer Landesherren verbunden. Erstmals wird in diesem Band die Geschichte der 1970 nach Höxter eingemeindeten Ortschaften, die ursprünglich zum Corveyer Land gehörten, von ihren Anfängen bis 1533 auf einer modernen Grundlage erzählt. Eine Neuheit bildet auch der Überblick zu Entwicklung und Bestand der spätmittelalterlichen Hausstätten in der Altstadt. Hinzu treten Beiträge zur Siedlungsgeschichte des Oberweserraumes seit urgeschichtlicher Zeit sowie zur spätmittelalterlichen Landesgeschichte.
 
Durchgehend s/w und 16 Seiten vierfarbig illustriert