Die 8. Husaren und ihre Garnison in Neuhaus und Paderborn

Herausgegeben von der Stadt Paderborn

Norbert Börste (Hg.)

Gebunden, 09. Februar 2001

6,00 EUR

inkl. 7 % MwSt.

  • 1. Auflage
  • 216 Seiten
  • ISBN: 978-3-89710-168-5

Aus der Reihe:
Studien und Quellen zur Westfaelischen Geschichte

Zum Inhalt

Im Jahre 2001 jährt sich zum 150. Mal der Jahrestag, der für Neuhaus, Paderborn und das östliche Westfalen von großer historischer Bedeutung ist: Am 24. Februar 1851 zogen Teile des Husarenregiments 8 in Neuhaus und Paderborn ein und prägten hier die Geschichte des Hochstifts. Durch die Aufhebung des Fürstbistums Paderborn in der Säkularisation 1802/03 hatte die ehemalige bischöfliche Residenz Neuhaus die wirtschaftliche Existenzgrundlage verloren. Erst mit dem Einzug der 8. Husaren begann eine soziale Wiederbelebung der gesamten Region. 68 Jahre hindurch waren Neuhaus und Paderborn ihren 8. Husaren Garnison und Heimat. Die Soldaten wurden aus ganz Westfalen und dem benachbarten Rheinland und Hessen rekrutiert, die Offiziere stammten aus dem katholischen Adel Westfalens. Die Husaren nannten sich von 1894 nach dem Chef des Regiments bis zu dessen Thronverlust 1917„Husarenregiment Kaiser Nikolaus II. von Rußland (1. Westfälisches) Nr. 8“. Erfahrene Autoren stellen in ihren Beiträgen die militärhistorischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte in Verbindung mit den gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen zwischen der 1848er-Revolution und dem I. Weltkrieg in der Region Paderborn dar. Ein reicher Bildteil veranschaulicht die Ausführungen.