Neue Herren - neue Zeiten?

Quellen zur Übergangszeit 1802 bis 1816 im Paderborner und Corveyer Land

Wilhelm Grabe (Hg.)
Markus Moors (Hg.)

Gebunden, 18. Mai 2006

12,00 EUR

inkl. 7 % MwSt.

  • 1. Auflage
  • 584 Seiten
  • ISBN: 978-3-89710-317-7

Aus der Reihe:
Studien und Quellen zur Westfaelischen Geschichte

Zum Inhalt

Mit dem Ende des Fürstbistums Paderborn 1802 begann eine turbulente Zeit des Übergangs mit tiefgreifenden Veränderungen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Innerhalb weniger Jahre erlebte das Hochstift Paderborn mehrere "neue Herren". Beginnend mit den politischen Rahmenbedingungen am Ende des 18. Jahrhunderts wird das Leben "unterm Krummstab" thematisiert. Es folgt der Ablauf der Säkularisation, die sich in zwei Phasen, einmal der Herrschaftssäkularisation - sprich Aufhebung der geistlichen Herrschaften, zum zweiten der Vermögenssäkularisation - sprich der Aufhebung der Klöster -vollzog. Die "erste" preußische Besitzergreifung 1802 ist zudem mit einer umfassenden Bestandsaufnahme verbunden. Bereits 1806 wurde die preußische von der französischen Herrschaft abgelöst. Im Herbst 1813 kam mit dem Zusammenbruch des napoleonischen Reiches nach der Völkerschlacht bei Leipzig das rasche Ende der französischen Herrschaft. Auf dem Wiener Kongress wurde das Hochstift Paderborn erneut den Preußen zugesprochen: Friedrich Wilhelm III. nahm mit Patent vom 21. Juni 1815 definitiv von seinen westfälischen Neuerwerbungen Besitz.

Der "Arbeitskreis der Kommunalarchivare im Hochstift Paderborn" hat zentrale Quellen zur Geschichte dieser Übergangszeit zusammengestellt, wobei natürlich die großen überregionalen Archive, vor allem jedoch die kleinen Archive vor Ort ausgewertet wurden. Damit sollte bewusst und ausdrücklich auf die in den Hochstift-Archiven schlummernden, zumeist unbekannten Bestände aufmerksam gemacht werden.

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